Quartierskonzept Dransfeld

pdfEinladung Bürgerversammlung Dransfeld (10.05.2019)

Einladung Bürgerversammlung Dransfeld (10.05.2019)

 

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10.05.2019 | Bürgerversammlung Dransfeld

 

Ansprechpartner:

Patrick Spies
(Energieagentur)

Tel.: 0551 / 384 213 32
spies(at)energieagentur-goettingen.de


Dirk Aue
(Stadt Dransfeld)

Tel.: 05502 / 302 60
aue(at)dransfeld.de

 

Auftraggeber:
Stadt Dransfeld

Quartierskonzept Dransfeld

Die Stadt Dransfeld möchte ein „integriertes energetisches Quartierskonzept” entwickeln. Dabei sollen gemeinsam BürgerInnen, Institutionen, Gewerbe und Verwaltung das „Stadtquartier am Huhnsberg” mit vielen bestehenden und neuen Ideen gestalten.

Das Quartierskonzept ist ein Gemeinschaftsprojekt

Das Quartier in Dransfeld
Das Quartier in Dransfeld (zum Vergrößern anklicken)

Mit diesem Konzept soll die Lebens- und Wohnqualität aller Quartiersbewohner auf Dauer erhalten und verbessert werden. Gleichzeitig sollen in jedem Lebensbereich CO2-Einsparmöglichkeiten berücksichtigt werden - damit nicht nur die Bewohner, sondern auch die Umwelt durch dieses Konzept gewinnt. Bei der Planung und auch der Umsetzung sind alle gefragt. Ob alt oder jung, mit oder ohne Beeinträchtigung und unterschiedlicher ethnischer Herkunft: Alle sind herzlich willkommen, sich an der Um- und Neugestaltung Ihres Quartiers zu beteiligen!

Das Konzept berücksichtigt nicht nur Privathäuser sondern auch öffentliche Gebäude wie die Stadthalle, die Schulen aber auch Straßen, Wege und Grünflächen. Zudem können gebäudeübergreifende Wärmekonzepte, energieeffizientere Häuser und lokale Strom- und Wärmeversorgungskonzepte entwickelt werden.

Das übergeordnete Ziel ist, Stadtentwicklung und Klimaschutz zu verknüpfen.

Warum am Huhnsberg?

Dieser Bereich Dransfelds hat ideale Voraussetzungen für die Erstellung und Umsetzung des Konzeptes, da die Struktur und der Zustand der Gebäude in diesem Bereich einheitlich sind, und zudem die verdichtete Bauweise sowie die erwartbare demographische Entwicklung den Anforderungen an ein Konzept entspricht. Darüber hinaus gibt es öffentliche Gebäude, die sich bei z.B. einer zentralen Energieversorgung mit privaten Gebäuden hervorragend ergänzen.

Das Quartier wird begrenzt durch:

  • Am Bleichanger / Bördeler Weg im Norden
  • Lange Trift im Westen
  • Gaußstraße im Süden
  • Heinrich-Sohnrey-Straße im Osten


Ablauf

Am 10. Mai 2019 findet die erste Bürgerversammlung statt, bei der die Vorgehensweise dargestellt und alle Fragen geklärt werden. Danach beginnt die energetische Analyse des Quartiers. Im weiteren Verlauf werden Einsparpotenziale ermittelt und gemeinsam entsprechende Projekte definiert.

Begleitend wird ein Quartiersbeirat in das Leben gerufen, an dem sich alle BürgerInnen, PolitikerInnen, BewohnerInnen und sonstige Interessierte beteiligen können. Dieser tagt nach Bedarf in (un)regelmäßigen Abständen. In engem Dialog mit diesem werden bis Juni 2020 die Anliegen thematisiert, die als wichtig erachtet werden, sowie Ideen und Lösungen erarbeitet.

Ermöglicht wird das Projekt, da die Stadt Dransfeld ein Förderprogramm der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen hat. In der ersten Phase, die ein Jahr dauert, wird das Konzept erstellt. In Phase zwei wird die Begleitung der Umsetzung über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert. Eine Verlängerung um weitere zwei Jahre ist möglich. So soll sichergestellt werden, dass die Projekte nachhaltig umgesetzt werden.

Es wurden in Deutschland schon über 800 Quartierskonzepte erstellt, zwei davon in Adelebsen und Hann. Münnden.

Über welche Themengebiete kann gesprochen werden?

Klimaschutz ist auf vielen Ebenen möglich, da wir mit fast allem, was wir tun, Energie verbrauchen (umwandeln), was zu CO2-Ausstoß führt. Deshalb gibt es viele Themen, die im Rahmen der Konzepterstellung angesprochen werden können. Jedes Quartier ist individuell, die Bedürfnisse sind unterschiedlich gelagert. Deshalb gibt es keine Blaupause zu den Themengebieten:

  • Wohnprojekte (Mehrgenerationen, Barrierefreiheit, alternative Wohnformen)
  • Energieeffizienz (Erneuerbare Energien, regenerative (Nah-)Wärmeversorgung, energetische Gebäudesanierung)
  • Demographie
  • Gewerbestandort
  • Lebensqualität (Stadtbild, Grünflächen, Spielplätze, Einkaufen)
  • Mobilität (Barrierefreiheit, Fahrgemeinschaften, Busanbindung, Parkplätze)

Bestandteile des fertigen Quartierskonzeptes:

  • Untersuchung des Gebäudebestandes (Status Quo von CO2-Bilanz und Energieverbrauch)
  • Ermittlung der Potenziale für Energieeinsparung /-effizienz und Erneuerbare Energien
  • Entwicklung von Szenarien zur Einbeziehung von Quartiersbeirat und anderen Akteursgruppen
  • Projektkatalog zur Umsetzung