Fachverband Biogas e.V.

Der Fachverband Biogas e.V. vereint bundesweit Betreiber, Hersteller und Planer von Biogasanlagen, Vertreter aus Wissenschaft und Forschung sowie Interessierte. Seit seiner Gründung im Jahr 1992 hat sich der Verband mit über 4.000 Mitgliedern zu Europas stärkster Organisation im Bereich Biogas entwickelt. Der Fachverband Biogas e.V. setzt sich durch intensive politische Interessenvertretung auf Bundes- und Länderebene für die verstärkte Nutzung der Biogastechnologie ein. Darüber hinaus fördert der Verband Erfahrungs- und Informationsaustausch im Biogasbereich.

Interdisziplinären Zentrums für Nachhaltige Entwicklung (IZNE)

Die Mitglieder des Interdisziplinären Zentrums für Nachhaltige Entwicklung an der Georg-August-Universität Göttingen (IZNE) verfolgen das Ziel, in Forschung und Lehre ökologische, ökonomische und soziale Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung integrierend zu bearbeiten. Hierdurch soll zur Verbesserung der Lebensqualität aller Menschen bei gleichzeitiger Erhaltung der natürlichen Umwelt auf der Grundlage der AGENDA 21 beigetragen werden. In dem Forschungsfeld "Energie und Gesellschaft" werden Projekte zu den Themen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz durchgeführt. Ein wichtiges Vorhaben war das vom BMELV gemeinsam mit der FNR geförderte Aktionsforschungsprojekt "Bioenergiedorf Jühnde". Momentan läuft das Forschungsverbundvorhaben „Nachhaltige Nutzung von Energie aus Biomasse im Spannungsfeld von Klimaschutz, Landschaft und Gesellschaft“ (BiS), das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur finanziert wird.

LEADER Regionalmanagement LAG Göttinger Land

Der Strukturwandel in den ländlichen Räumen ist auch in der Region Göttingen deutlich spürbar. Die Veränderungen in der Landwirtschaft haben Auswirkungen auf unsere Landschaft und auf das soziale Gefüge im ländlichen Siedlungsraum. Es sind neue Ideen und Konzepte gefragt, um eine vielfältige Kulturlandschaft zu bewahren, dem Verlust von Arbeitsplätzen entgegenzuwirken, die Infrastruktur zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern.
Der LEADER-Ansatz der Europäischen Union zielt darauf ab, die unterschiedlichen Interessengruppen vor Ort zusammenzuführen und die lokalen Akteure einzubeziehen (Bottom-up-Ansatz). Sie erarbeiten gemeinsam das Regionale Entwicklungskonzept (REK) als Strategie für ihren ländlichen Raum. Die Beteiligung und Vernetzung der lokalen Akteure wird durch die Einrichtung einer Lokalen Aktionsgruppe (LAG) sicher gestellt. Die LAG wird durch ein Regionalmanagement unterstützt und nimmt wesentliche Aufgaben bei der Projektauswahl und -abwicklung wahr.

Energieagentur Region Göttingen e.V.

Die Energieagentur Region Göttingen e.V. möchte die Verringerung klimarelevanter Emissionen in der Region Göttingen vorantreiben. Mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen will der Verein über alle Fragen der Energieeinsparung, einer umweltgerechten Energieanwendung und -erzeugung sowie über den Einsatz erneuerbarer Energien informieren und so ein Umdenken anstoßen. Dazu will der Verein sowohl eigene Projekte initiieren, als auch gezielt die bestehenden Ideen und Konzepte für eine zukunftssichere und Ressourcen schonende Energieversorgung in der Region zusammenführen. 
Insbesondere auch mit dem „Netzwerk Regenerative Energien“ findet ein Austausch und wechselseitiger Wissenstransfer zwischen vielfältigen Akteuren aus Wissenschaft und Praxis statt. Neben der Stadt Göttingen und dem Landkreis Göttingen sind verschiedene Einrichtungen, Unternehmen, Kommunen, Verbände, Vereine und Privatpersonen Mitglieder der Energieagentur und unterstützen die Idee, einen Beitrag zum Klimaschutz und damit zum Umweltschutz in unserer Region zu leisten.