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Winfried Binder

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Veranstaltungsprogramm:

pdfDatei-Link-Symbol für fileadmin/_migrated/content_uploads/Programm_Spurenelemente_in_Biogasanlagen_17_05_01.pdfProgramm Spurenelemente in Biogasanlagen

Programm Spurenelemente in Biogasanlagen

Hintergrund

Unter dem Einfluss des EEG ist die Zahl der reinen NaWaRo-Anlagen deutlich angestiegen. Der Betrieb von Biogasanlagen nur auf Basis von Energiepflanzen ohne Gülle führt oftmals zum Einsatz von Spurenelementpräparaten als Hilfsmittel, um die Erträge und die Stabilität der Biogasbildung durch die Methanbakterien zu verbessern und Einbrüchen bei der Biogasausbeute vorzubeugen. Diese Präparate werden, meist ohne fundierte wissenschaftliche Basis, sowohl als einmalige Zugabe bei Störungen als auch im Dauereinsatz zur Prophylaxe verwendet.

Da der Gärrest nach der Gewinnung des Methans wieder zurück auf die Biomasseanbauflächen gebracht wird, gelangen die zugesetzten Spurenelemente ebenfalls auf die Äcker. Bestimmte Elemente können sich auf den Feldern anreichern und eine toxische Wirkung entfalten. Es ist deshalb wichtig, die Spurenelemente mit großer Vorsicht anzuwenden und die eingesetzten Mengen an kritischen Elementen zu minimieren.

Eine andere wichtige Möglichkeit der optimalen Versorgung der Biogasanlage mit Spurenelementen kann durch eine ausgewogene Mischung von Energiepflanzen mit unterschiedlichem Aufnahmevermögen für Spurenelemente erfolgen. Es ist bekannt, dass Anlagen unter Einsatz von Pflanzenmischungen stabiler laufen als Anlagen, die z.B. nur mit Mais gefüttert werden.