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Zwei Lichtschalter unter aus Pappe ausgeschnittenen Schornsteinen mit einer CO2-Wolke darüber

Projektmitarbeiter*in für CO2-Fahrpläne für Unternehmen unserer Region

Zwei Lichtschalter unter aus Pappe ausgeschnittenen Schornsteinen mit einer CO2-Wolke darüber

Wir suchen für die spannende Aufgabe der Erarbeitung von CO2-Fahrplänen für Unternehmen der Region Göttingen eine*n Projektmitarbeiter*in mit intrinsischer Motivation, die Energiewende mit voranzubringen.

Fühlst du oder Sie sich angesprochen? Dann Teil unseres engagierten, fachkundigen und dynamischen Teams werden! Gemeinsam setzen wir uns für praktische Lösungen im Bereich Klimaschutz und Energiewende in der Region Göttingen ein.

Die Aufgabe ist es, als Teil eines Teams mit Unternehmen der Region CO2-Bilanzen zu erstellen und konkrete Fahrpläne mit Handlungsschritten auszuarbeiten, um die zügige Reduktion von CO2-Emissionen zu erzielen. Das Projekt wird kontinuierlich durch die oder den Projektmitarbeiter*in evaluiert für interne Zwischenberichte als auch einen abschließenden Bericht. Die Arbeit umfasst ebenfalls das Vorbereiten von Pressetexten, Statements und Online-Redaktionstexten zur maximalen Sichtbarkeit des Projekts. Das Team arbeitet als Teil eines überregional aufgestellten Projekts über Teile der Bundesrepublik zum Austausch und Vernetzung, Ideenentwicklung und Lösungsansätzen.

Diese Fähigkeiten & Voraussetzungen suchen wir:

  • Eigenständiges Arbeiten innerhalb eines Teams mit flexibler Arbeitsweise
  • Systematische Datenanalyse & Datenverarbeitung
  • Grundverständnis von CO2-Emissionsproblematik und Einsparungspotenzialen
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Zusammenhänge komplexer Inhalte verstehen, analysieren und anwenden
  • Verständnis von Klimaschutz, Maßnahmen und bundesweiten Klimazielen
  • (Fach-)Hochschulabschluss in einer Ingenieurswissenschaft oder ingenieursnahem Fachgebiet wie Umwelttechnik, energieeffizientes und nachhaltiges Bauen oder vergleichbar oder aber relevante mehrjährige Berufserfahrung

Wir freuen uns außerdem über:

  • Grundlagen von Projektmanagement
  • Erfahrung in CO2-Bilanzierung
  • Verständnis von kleinen und mittelständischen regional verankerten Unternehmen und deren Bedürfnissen
  • Fördermittelverständnis, insbesondere für Unternehmen
  • Sie verfügen über Grundkenntnisse in der Gebäudesanierung
  • Fahrerlaubnis der Klasse B / 3

Die Energieagentur versteht sich als Dreh- und Angelpunkt, als Vernetzerin der Region zur Energiewende vor Ort. Sie unterstützt neben auch Unternehmen dabei, vom Wissen ins Handeln zu kommen, mit konkreten Schritten um Energie zu sparen, Energieverbräuche zu senken und konsequent erneuerbare Energien auszubauen.

Für die angedachte CO2-Bepreisung durch die Bundesregierung sollen Unternehmen unserer Region gewappnet sein und die Chance haben, sinnvolle Änderungen herbeizuführen, um möglichst CO2-neutral arbeiten zu können.

Die Stelle umfasst 19,75-25 Stunden pro Woche, in Anlehnung an die TVöD Entgeltgruppe 11, je nach Erfahrung Einstufung I oder II. Es ist je nach Fähigkeiten und Interesse möglich, auf eine Vollzeitstelle mit 39 Stunden pro Woche zu erweitern. Die Stelle ist befristet bis zum 31.12.2025.

Für eine Stelle in dieser zukunftsweisenden Branche in einem fachkundigen, freundlichen Team, freuen wir uns auf eine aussagekräftige Bewerbung mit möglichem Eintrittsdatum mit dem Betreff „Bewerbung Projektmitarbeit CO2“ bis 23:59 Uhr am 12.02.2023 an Aaron Fraeter fraeter@energieagentur-goettingen.de .

Wir behalten uns vor, mit Eingang von Bewerbungen Gespräche aufzunehmen und nicht zwingend die Bewerbungsfrist verstreichen zu lassen.

Weitere Details und Hintergrundinformation zum Projekt im Folgenden:

Es gibt im Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistungen (GHD) seit Jahren keinen signifikanten Rückgang an Treibhausgas-Emissionen (THG-Emissionen), laut Zahlen des Umweltbundesamtes (2018). Dabei ist in den Klimazielen der Bundesregierung für 2030 ein Zielwert von 70-72 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten vorgesehen, das entspricht einer angestrebten Reduzierung von 66 bis 67 Prozent gegenüber 1990 (BMU, 2018). Im Sektor Industrie sollen die THG-Emissionen bis 2030 um 49 bis 51 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 reduziert werden (2030: 140-143 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente).

Diese vereinbarten Emissionsminderungen sollen sicherstellen, dass die globale Erwärmung auf 1,5 °C bis max. 2 °C begrenzt bleibt. Dieses Ziel verfolgt auch die Science Based Target Initiative (SBT). Sie hat hierfür wissenschaftsbasierte Dekarbonisierungsansätze für Unternehmen entwickelt. Die mit der SBT-Initiative einhergehende Systematik und Methodik für die Erstellung von Klimastrategien ist jedoch nur wenigen Unternehmen bekannt.

Deutsche KMU (kleine und mittelständische Unternehmen) liegt in der Regel keine realistische Einschätzung von der Menge der durch sie verursachten THG-Emissionen vor. Genauso wenig, wie Minderungsziele festgesetzt werden sollen und welche Maßnahmen zur Reduktion dieser Emissionen notwendig sind, um das 1,5- bzw. 2- °C-Ziel und das Teilziel für das gesamte THG-Reduktionsziel der Bundesregierung zu erreichen.

Genau hier setzt der CO2-Fahrplan für Unternehmen an. Zusammen mit anderen Klimaschutz- und Energieagenturen werden für verschiedene KMU CO2-Bilanzierungen erstellt und anhand dieser geeignete CO2-Fahrpläne auf Grundlage des 1,5- bzw. 2- °C-Ziels entwickelt

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