Nachhaltige Bildung im Fokus: Energieagentur Region Göttingen startet Grundschulprojekt „Klima macht Schule“ in Walkenried

Auftakt in Walkenried

Die Energieagentur Region Göttingen setzt das Projekt „Klima macht Schule“ erfolgreich um und begeistert immer mehr Kommunen für den Klimaschutz. Nun kommt auch die Grundschule der Gemeinde Walkenried hinzu.

Die Schülerinnen und Schüler sollen unter dem Slogan „Klima retten! Schule checken!“ lernen, wie sie gemeinsam mit den Lehrkräften und Hausmeistern CO2 einsparen und zum Klimaschutz beitragen können. Die Mitarbeiterinnen der Energieagentur besuchen die vierten Klassen und vermitteln die Themen „Energie schlau nutzen“, „Klimawandel lokal und global“ sowie „Ernährung regional und fair“. Zudem werden Energieteams gegründet, die als Energiedetektive herausfinden, wie in der Schule Energie eingespart werden kann.

Gemeindebürgermeister Lars Deiters begrüßte die Kinder am 23. Januar in der Grundschule Walkenried zur Auftaktveranstaltung, bei der das Projekt spielerisch vorgestellt wurde. Er erklärte den Schülerinnen und Schülern, warum er das Projekt als Gemeinde für sie beantragt hat und betonte, dass es ein tolles und wichtiges Projekt sei. Aus diesem Grund war die Klimaschutzmanagerin von Bad Sachsa und Walkenried Frau Jean Knödel-Keane ebenfalls mit dabei. „Ressourcen, wie Wasser, Strom und Energie zu sparen war, ist und wird immer wichtig sein und wurde mir als Kind schon von meinen Eltern beigebracht als ich in Eurem Alter war.“, so der Bürgermeister.

Das Projekt „Klima macht Schule“ wird von der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.

Das Ziel des Projekts ist es, das Bewusstsein für den Klimaschutz bei Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften zu schärfen und die Schulen zu einem Ort zu machen, an dem Klimaschutz aktiv gelebt wird. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://energieagentur-goettingen.de/klima-macht-schule/.

Kontakt:
Isabelle Galda (Energieagentur Region Göttingen e.V.)
0551-38 42 13 16
galda@energieagentur-goettingen.de

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Erstes großes Netzwerktreffen des Projekts CO₂PLAN: Unternehmen aus Göttingen und zwei weiteren Regionen im Bundesgebiet starten gemeinsam in ein innovatives Klimaschutzprojekt

Unternehmer*innen beim Kennenlernen

Am 27. September 2023 hat das erste von mehreren Treffen des bundesweit aufgestellten, ambitionierten Netzwerkprojekts CO₂PLAN stattgefunden. Ziel des Projekts ist es, Unternehmen der drei teilnehmenden Regionen in Deutschland dazu zu ermutigen, ihre Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, um das 1,5°-Ziel zu erreichen. An dem Treffen nahmen 8 Unternehmen aus der Region Göttingen und insgesamt 25 Unternehmen. Dieses einzigartige Projekt wird in Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern Energieagentur Regio Freiburg und prisma consult aus NRW durchgeführt und ist dank der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) möglich.

Das Projekt CO₂PLAN geht seit Anfang 2023 über drei Jahre bis Ende 2025 und umfasst eine Treibhausgasbilanzierung (THG-Bilanz) für jedes einzelne teilnehmende Unternehmen. Dabei werden nicht nur die direkten Emissionen erfasst, sondern auch indirekte Emissionen, auf welche die Unternehmen oft nur mittelbar Einfluss haben. Das Ziel ist klar definiert: Unternehmen sollen wissenschaftlich fundierte Maßnahmen zur Reduzierung ihres Treibhausgas-Ausstoßes entwickeln und umsetzen.

Die 25 beteiligten Unternehmen stammen aus vielfältigen Branchen, darunter unter anderem Lebensmittelherstellung, Logistik, Lasermesstechnik, Spitzensport, Produktfertigung und Altenpflege. Diese Diversität spiegelt die breite Anwendbarkeit des Projekts in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen wider.

Leila Morgenroth, Geschäftsführung der Energieagentur Region Göttingen e. V., betont die Innovationskraft des Vorhabens: „Wir wollen unser Angebot für Unternehmen erweitern und einen neuen Themenbereich der Treibhausgas-Bilanzierung erschließen. CO₂PLAN ist ein innovatives Projekt, das uns dabei hilft, die Herausforderungen des Klimawandels auf fundierte, belastbare Weise anzugehen, mit konkreten Handlungsschritten.“

Projektteilnehmer Frieder Kern von der Villa Juesheide aus Herzberg am Harz ist erfreut angesichts des Projektbeginns: „Die Treibhausgasbilanz und die Maßnahmenvorschläge, welche die Energieagentur für uns erstellt, helfen uns unserer Verantwortung als Unternehmen gerecht zu werden und auch die finanziellen Risiken bei Investitionen und auf der anderen Seite steigenden CO₂-Preisen besser abschätzen zu können.“

Ein zentraler Aspekt von CO₂PLAN ist die Vernetzung. Unternehmen haben die Möglichkeit, sich auf der überregionalen und regionalen Ebene auszutauschen und von Fachleuten und Gleichgesinnten zu lernen. Es werden insgesamt zwei überregionale und je zwei regionale Vernetzungstreffen im Rahmen des Projekts stattfinden, um den Dialog und den Wissenstransfer zu fördern.

CO₂PLAN bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) die Möglichkeit, aktiv an der Reduzierung ihres THG-Ausstoßes mitzuwirken und ihre Klimaverantwortung sowohl innerhalb als auch außerhalb ihres Unternehmens wahrzunehmen. Die Teilnahme am Projekt ist für die Unternehmen kostenfrei und bietet eine wertvolle Plattform für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen.

Im Rahmen des CO₂PLAN erhalten die teilnehmenden Unternehmen eine ganzheitliche Übersicht über ihren THG-Ausstoß entlang ihrer Wertschöpfungskette. Dies ermöglicht es ihnen, gezielte und effektive Maßnahmen zur Emissionsreduzierung zu entwickeln und somit aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

CO₂PLAN ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer klimaneutralen Zukunft für Unternehmen und trägt dazu bei, die ehrgeizigen Klimaziele in Deutschland zu erreichen. Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter www.earg.de.

 

Teilnehmende Unternehmen aus Göttingen:

  • Fleischwaren-Wulff GmbH & Co. KG
  • Villa Juesheide gGmbH
  • VisiCon Automatisierungstechnik GmbH
  • Das Backhaus GmbH
  • Pro Basketball Göttingen GmbH
  • Antonio Viani Importe GmbH
  • AL- PRO Gerd Böhm GmbH
  • Schierker Feuerstein GmbH & Co. KG (noch in finaler Abstimmung)

 

Pressekontakt:

Julian Schlumberger
Energieagentur Region Göttingen e.V.
+49 551 38 42 13 – 45
schlumberger@energieagentur-goettingen.de

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Insektenfreundliche und naturnahe Umgestaltung der Grünfläche am Huhnsberg

Schüler*innen der Klasse 3a der Grundschule Dransfeld und die Lehrerin Nora Kosziollek

Neue Lebensräume für Insekten und einheimische Pflanzen: Dieses Ziel verfolgt die Stadt Dransfeld mit einer insektenfreundlichen und naturnahen Umgestaltung einer Grünfläche auf dem Huhnsberg.

Unterstützung erhält die Stadt Dransfeld dabei von der Grundschule Dransfeld. Ausgestattet mit Schaufeln und Schippen half die Klasse 3a der Grundschule am Mittwoch, den 28.06.2023 tatkräftig mit, Stauden zu pflanzen und Blumensamen auszubringen.

Neben neu angelegten Blühstreifen wird auf naturnahe Elemente wie Stein- und Sandhaufen sowie Gehölze gesetzt, die Insekten als Nahrungsgrundlage und Rückzugsort nutzen können. Bei den Pflanzen wird darauf geachtet, regionales Saatgut und einheimische Stauden einzusetzen. Ein an den Blühzyklus angepasstes Mahdkonzept für die Wiese soll ebenfalls einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten. Fachlich unterstützt wird die Stadt Dransfeld bei der Umgestaltung von der BUND Kreisgruppe Göttingen.

„Auf der umgestalteten Fläche befand sich ursprünglich ein Spielplatz, der leider nicht mehr genutzt wurde“, weiß Jan-Thomas Geyer, Bürgermeister der Stadt Dransfeld. Er zeigt sich erfreut über die sinnvolle Nachnutzung des Spielplatzes und die Einbindung der Schulklasse: „Die Kinder lernen durch den praktischen Bezug was es heißt, bewusst die Natur wahrzunehmen und auf den Schutz von Insekten zu achten.“

Benjamin Dörr von der Energieagentur Region Göttingen gab der Schulklasse weitere praktische Tipps, wie Insekten geschützt werden können und erklärte die Hintergründe des zunehmenden Insektensterbens. „Ein wichtiger Grund ist, dass in die Vielfalt an Pflanzen und Strukturen städtischen Grünflächen und von landwirtschaftlich genutzten Flächen abnimmt. Die Stadt Dransfeld geht mit der Umgestaltung als gutes Vorbild voran“ so Dörr.

Die Energieagentur Region Göttingen e.V. koordiniert die Umgestaltung im Rahmen des Projekts Sanierungsmanagement am Huhnsberg, welches neben den Themen energetische Sanierung und dem Ausbau von erneuerbaren Energien auch Projekte zur nachhaltigen Entwicklung des Quartiers am Huhnsberg betreut.

Die Umgestaltung im Juni ist nur ein erster Schritt. Zusammen mit der BUND Kreisgruppe Göttingen werden im Herbst weitere Strukturen geschaffen und Bäume gepflanzt, um die strukturelle Vielfalt der Fläche zu vergrößern. Dann werden auch Mithilfe des NABU Nistkästen angebracht, welche Schüler*innen der Grundschule bei einem Aktionstag im März 2023 eigenständig angefertigt haben.

 

Kontakt:

Benjamin Dörr (Energieagentur Region Göttingen e.V. – Projektleitung)
0551 – 38 42 13 51
doerr@energieagentur-goettingen.de

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„Klima macht Schule“ – jetzt auch in Gleichen

Die Energieagentur Region Göttingen setzt das Projekt „Klima macht Schule“ erfolgreich um und begeistert immer mehr Kommunen für den Klimaschutz. Nun kommen auch die Grundschulen der Gemeinde Gleichen hinzu, welche sich im Mai diesem Projekt anschließen.

Die Schüler*innen sollen unter dem Slogan „Klima retten! Schule checken!“ lernen, wie sie gemeinsam mit den Lehrkräften und Hausmeister*innen CO2 einsparen und zum Klimaschutz beitragen können. Die Mitarbeiterinnen der Energieagentur besuchen die vierten Klassen und vermitteln die Themen „Energie schlau nutzen“, „Klimawandel lokal und global“ sowie „Ernährung regional und fair“. Zudem werden Energieteams gegründet, die als Energiedetektiv*innen herausfinden, wie in der Schule Energie eingespart werden kann. Für die vierten Klassen der Gleichener Grundschulen, die jetzt aktuell mit dem Projekt starten, wird der inhaltliche Schwerpunkt in diesem Halbjahr auf dem Thema Energie liegen.

Gemeindebürgermeister Dirk Otter begrüßte die Kinder bei allen vier Terminen, bei denen das Projekt spielerisch vorgestellt wurde. Er erklärte den Schüler*innen, warum er das Projekt als Gemeinde für sie beantragt hat und betonte, dass es ein tolles und aktuell sehr wichtiges Projekt sei. Aus diesem Grund war die Gleichener Klimaschutzmanagerin Frau Saskia Köhler ebenfalls bei allen Terminen mit dabei. In allen Schulen betonte Bürgermeister Dirk Otter übergreifend, dass „Energie, Klimaschutz und Klimawandel Themenbereiche sind, die uns alle zur Zeit bewegen“ und er allen Schüler*innen für die nächsten Jahre „offene Augen und offene Ohren wünscht, um diese großen Themen zu verstehen, aber auch selbst immer Fragen zu stellen und letztendlich auch zu lernen, was sie vielleicht auch selber im Klimaschutz bewegen können.“

Das Projekt „Klima macht Schule“ wird von der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und von dem regionalen Energieversorgungsunternehmen EAM.

Das Ziel des Projekts ist es, das Bewusstsein für den Klimaschutz bei Schüler*innen und Lehrkräften zu schärfen und die Schulen zu einem Ort zu machen, an dem Klimaschutz aktiv gelebt wird. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://energieagentur-goettingen.de/klima-macht-schule/.

 

Kontakt:

Steffani Wirth 
0551-38 42 13 26
wirth@energieagentur-goettingen.de        

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Bovender Grundschulen bekommen Prämie für Teilnahme an Klimaprojekt

Am 16. Mai prämierten die Gemeindewerke Bovenden zum zweiten Mal die Bovender Grundschulen für ihre Klimaschutzaktivitäten im Rahmen des Projekts „Klima macht Schule“.

Seit September 2021 läuft das Projekt an den Bovender Grundschulen. Dabei lernen Schüler unter dem Slogan „Klima retten! Schule checken!“, wie sie gemeinsam mit den Lehrkräften und den Hausmeistern CO2 einsparen können und damit zum Klimaschutz beitragen können.

Die verschiedenen Bereiche des Klimaschutzes, wie zum Beispiel energiesparendes Verhalten, werden sowohl bei schulischen als auch bei außerschulischen Aktivitäten thematisiert. Die Energieagentur Region Göttingen wurde vom Flecken Bovenden beauftragt, das Projekt durchzuführen. Der Erste Gemeinderat des Flecken Bovenden, Herr Heiko Gerhardy, bedankt sich bei der Energieagentur und den Lehrerinnen und Lehrern für die Durchführung und Teilnahme an dem Projekt „Klima macht Schule“ und die Prämierung durch die Gemeindewerke Bovenden bereits im 3. Projektjahr. Besonderen Dank richtet er an die Schülerinnen und Schüler für deren Engagement und sagt: „Ihr seid die Klimaschützer und -schützerinnen von heute und von morgen. Ihr habt im vergangenen Jahr durch euer Engagement in dieser Schule einen wertvollen und nachhaltigen Beitrag zur Energieeinsparung geleistet. Ihr seid super!“

Prämiert werden Aktivitäten wie zum Beispiel Aktionstage für 3. und 4. Klassen zum Thema „Klimawandel global und lokal“ und „Energie schlau nutzen“, ein Kinderkleiderflohmarkt, Müllsammelaktionen, Pressearbeit zum Projekt und die Erfassung und Auswertung der Energieverbräuche in jeder Schule durch die Energieagentur. Die „Belohnungen“ für das Projekt 2022 wurden komplett durch die Gemeindewerke Bovenden finanziert.

Wichtig für die diesjährige Prämie war die Gründung der Energieteams, bestehend aus Schülern, Lehrern und Hausmeistern. Sie fanden gemeinsam als Energiedetektive raus, wie in der Schule Energie eingespart werden kann.

Ute Wetzel, Projektleiterin der Energieagentur, zeigt sich begeistert über das Engagement der Energieteams. Sie freut sich, dass dadurch die volle Punktzahl erreicht wurde und die maximale Prämie ausgezahlt werden kann. „Ich finde es spannend zu sehen, wofür die Prämiengelder in den unterschiedlichen Schulen eingesetzt werden, zum Beispiel eine Slackline in Bovenden und Fußbälle und ein Roller in Eddigehausen.“, so Ute Wetzel.

Auch Lars von Minden, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei den Gemeindewerken Bovenden, sprach den Anwesenden Kinder-Energieteams seine Anerkennung aus, „mit eurem Engagement erbringt ihr eine ganz besondere Leistung für eure Schule und das Klima.“

„Wir sind von dem Projekt „Klima macht Schule“ im Flecken Bovenden überzeugt und sehen unsere Unterstützung als zusätzliche Motivation, bei diesem wichtigen Thema am Ball zu bleiben“, so Lars von Minden weiter. „Lobenswert ist, dass im Schulunterricht nicht nur Vorträge zum Thema Klimaschutz gehalten werden, sondern dass die Schülerinnen und Schüler über die Theorie hinaus auch selbst aktiv werden. Auf altersgerechte und teils spielerische Art wird der jungen Generation dadurch vermittelt, was hinter der Energiewende steckt und wie ein nachhaltiger und sinnvoller Umgang mit Energie aussehen kann. Ich bin sicher, dass bei allen etwas von dem vermittelten Wissen hängen bleibt und auch im Alltag und zu Hause zu einem bewussteren Umgang mit den wertvollen Ressourcen beitragen wird“, so Lars von Minden.

 

Kontakt:

Ute Wetzel
0551-38 42 13 21
wetzel@energieagentur-goettingen.de

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Energieteams der Grundschule im Drammetal setzen sich für Energieeffizienz ein und fordern Unterstützung der Gemeinde Rosdorf

Die Kinder des Energieteams erklären Herr Steinberg (Bürgermeister der Gemeinde Rosdorf) Ihre Ideen für mehr Energieeffizienz in der Grundschule.

Die Grundschule im Drammetal setzt ein Zeichen für den Klimaschutz: Im Rahmen des Projekts „Klima macht Schule“, das die Energieagentur Region Göttingen e.V. durchführt, haben die beiden 4. Klassen zusammen mit ihrer engagierten Klassenlehrerin Frau Heidelberg und dem Hausmeister Herrn Baumgärtner ein Energieteam gebildet. Als Energiedetektiv*innen sind sie auf der Suche nach unnötigen Energiefressern und entwickeln eigene Ideen wie in der Schule Energie eingespart werden kann. So haben Schüler*innen die Gelegenheit zu lernen, wie sie gemeinsam mit den Lehrkräften und den Hausmeister*innen CO2 einsparen und zum Klimaschutz beitragen können.

Die Schüler*innen haben in der Schule Rundgänge mit dem Hausmeister gemacht, um herauszufinden, wo in der Schule ihnen überall Energie begegnet. Die Kinder haben Temperaturen in verschiedenen Räumen der Grundschule gemessen und herausgefunden, wie man richtig lüftet.

Bei Ihren Rundgängen, Messungen und Beobachtungen sind die Energiedetektive auf einige unnötige Energiefresser in Ihrer Schule gestoßen: unnötig offenstehende Türen, zu warm eingestellte Heizkörper, Licht an, obwohl niemand im Raum ist und unnötig laufende Wasserhähne.

Die Energieteams haben daran gearbeitet, wie diese unnötige Energieverschwendung behoben werden kann. Die Klassen haben sich in Klein-Teams aufgeteilt, die sich mit den verschiedenen Themen in der Schule auseinandergesetzt und eigene Umsetzungsideen entwickelt haben. Es gibt die Teams Heizung, Türen und Fenster, Lüften, Licht, Wasser und Müll.

Es wurden Schalter beschriftet, Dienste eingeteilt, Plakate gestaltet und aufgehängt. Die Energie-Detektiv*innen haben ihre Ergebnisse den Kindern der anderen Klassen vorgestellt. So soll gemeinsam Energie gespart werden.

Die Kinder lernten auch, dass sie nicht alle selbst machen können und Unterstützung von der Gemeinde Rosdorf benötigen um Energie in der Schule sparen zu können. Um Ihre Wünsche an die Gemeinde zu richten, haben einige Schüler und Schülerinnen einen Brief an den Bürgermeister, Sören Steinberg, geschrieben. Um sich die Ideen der Kinder anzuhören und den Brief in Empfang zu nehmen, ist Herr Steinberg am 09.Mai 2023 in die Schule gekommen. „Ich bin begeistert, davon, was die Kinder umgesetzt haben. Wir von der Gemeinde Rosdorf werden die Wünsche der Kinder bei unseren weiteren Planungen berücksichtigen und mit der Umsetzung beginnen.“, so Sören Steinberg.

„Schule macht Klima“ sagt Susanne Jordan, Schulleitung Grundschule im Drammetal.

Kontakt:
Stephanie Schell (Projektleitung Energieagentur Region Göttingen e.V.)
0551-38 42 13 12
schell@energieagentur-goettingen.de

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Energetisches Quartierskonzept wird in Obernjesa erstellt

Die Versorgung mit klimafreundlicher Wärme spielt eine Schlüsselrolle auf dem Weg zum Erreichen der regionalen, nationalen und internationalen Klimaschutzziele. Den damit verbundenen Herausforderungen stellt sich die Gemeinde Rosdorf seit Beginn dieses Jahres mit der Erstellung eines energetischen Quartierskonzepts in Obernjesa. Im Fokus steht die Frage, ob eine gemeinschaftliches Nahwärmenetz vor Ort als sinnvolle Lösung für eine nachhaltige und komfortable Wärmeversorgung dienen kann. Zur Beantwortung dieser Fragestellung arbeitet die Gemeinde Rosdorf in Kooperation mit der Energieagentur Region Göttingen e. V. und dem Ingenieurbüro innovaTec Energiesysteme GmbH ein energetisches Quartierskonzept. Dafür werden Fördergelder der KfW aus dem Programm „Energetische Stadtsanierung“ in Anspruch genommen.

Bis zum Herbst werden konkrete Handlungsempfehlungen zur Senkung des Energiebedarfs, zur Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen und zum Ausbau erneuerbarer Energien für eine nachhaltige Entwicklung des Quartiers im Nordosten von Obernjesa erarbeitet. Bei einer ersten Auftaktveranstaltung Mitte Dezember 2022 haben die Projektbeteiligten den interessierten Bürger*innen bereits die zentralen Themen und die Beteiligungsmöglichkeiten des Projekts vorgestellt. Gemeindebürgermeister Sören Steinberg freut sich auf die Ergebnisse des Quartierskonzeptes: „Wir sehen ganz deutlich die Bereitschaft vieler Bürgerinnen und Bürger, mehr für den Klimaschutz zu tun. Wir als Gemeinde wollen dies mit dem Quartierskonzept unterstützen.“

Zentrales Anliegen im Quartierskonzept ist die klimafreundliche Erzeugung und Bereitstellung von Wärme über ein Nahwärmenetz. „Die Gebäude im Quartier können nachhaltig über ein gemeinschaftliches Nahwärmenetz beheizt werden, denn vor Ort gibt es große Mengen regionaler Reststoffe aus der Grün- und Landschaftspflege – ein äußerst nachhaltiger Energieträger ohne zusätzlichen Flächenverbrauch“, erklärt Jannis Brünjes von der Energieagentur Region Göttingen. Mit einer regionalen Lösung könne man zudem unabhängiger von den globalen Energiemärkten werden.

Beim Thema Nahwärme gilt es, zunächst mit allen Interessierten ins Gespräch zu kommen: „Wir wollen aufklären, was eine Umstellung auf Nahwärme für die einzelnen Häuser bedeutet, welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind. Und wir wollen zuhören, welche Fragen und Wünsche die Anwohnenden haben.“, so Jannis Brünjes. Um eine technische und wirtschaftliche Planungsgrundlage zu schaffen, werden die Mitarbeiter der Energieagentur von Februar bis März anhand eines Fragebogens und im persönlichen Gespräch vor Ort verschiedene energetische Daten im Quartier erfassen. „Das Konzept wird uns Perspektiven aufzeigen, wie eine gemeinschaftliche, klimafreundliche Wärmeversorgung in unserer Gemeinde gelingen kann. Dabei bitte ich die Bürgerinnen und Bürger im Quartier um Unterstützung.“, so Gemeindebürgermeister Sören Steinberg.

Den Fragebogen, Ansprechpartner bei Fragen und weitere Informationen zum Projekt findet man unter www.earg.de/obernjesa

Pressekontakt:                                                    

Léa Georges
0551-38 42 13 52
georges@energieagentur-goettingen.de 
                            

Projektleitung Energieagentur Region Göttingen e.V.:

Jannis Brünjes
0551-38 42 13 32   
bruenjes@energieagentur-goettingen.de         

 

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Jugendliche entwickeln eigene Energiewende in Göttingen

Frische Tatkraft für die Energiewende in Göttingen: In Kooperation mit der Energieagentur Region Göttingen e.V. hat die Stadt Göttingen „plenergy – Vom Planspiel zur Energiewende“ vom 31. August bis 2. September 2022 zu sich und an das Otto-Hahn-Gymnasium geholt. Das Projekt fördert den Austausch und vernetzt Jugendliche sowie Aktive der Lokalpolitik und örtliche Initiativen im Sinne von Klimaschutz und Energiewende.

Sichere Fahrradabstellanlagen am OHG, vergünstigte Preise für den ÖPNV, eine stärkere Förderung von Photovoltaikanlagen auf privaten und öffentlichen Gebäuden in Göttingen und vieles mehr: In drei spannenden Projekttagen haben rund 100 Schülerinnen und Schüler mit ihren Ansätzen neuen Schwung in den Klimaschutz und die Energiewende ihrer Stadt gebracht. Sie stammen aus den 12. Klassen des Otto-Hahn-Gymnasiums. Im Planspiel plenergy berieten sie sich am Mittwoch in Fachausschüssen, am Donnerstag stimmten sie ihre Beschlussvorlagen im großen Energiewende-Rat ab, und für Freitag stand die Realisierung ihrer Projektideen zu Klimaschutz und Energiewende auf dem Programm. Ein Moderationsteam, ein Medienpädagoge, Experten und Expertinnen aus verschiedenen Fachrichtungen und Aktive von Initiativen vor Ort unterstützten die Jugendlichen. Einen direkten Einblick ins Planspiel gab eine Dokumentationsgruppe von acht Schülerinnen und Schülern via Blog. So lässt sich auch nach den Projekttagen noch sehen, was etwa die Fachausschüsse Strom, Gebäude, Mobilität, Konsum und Öffentlichkeitsarbeit erarbeitet haben oder der Energiewende-Rat beschlossen hat. Fotos, Texte und Film-Clips stehen online auf www.plenergy.de/goettingen22 und auf Instagram unter @plenergy_deutschland.

Schnell war die Schuldezernentin der Stadt, Maria Schmidt, dafür zu gewinnen, aktiv im Planspiel mitzuwirken und die Schülerinnen und Schüler am ersten Tag zu begrüßen. „Bei dem Planspiel lernen Schülerinnen und Schüler, wie sie die Zukunft in ihrer Stadt selbst gestalten können. Sie erfahren dabei mehr zum Thema Klimaschutz und wie politische Teilhabe funktioniert. Das macht in meinen Augen „plenergy“ zu einem besonderen Projekt.“, so Schmidt.

Julian Schlumberger, Vorsitzender des Göttinger Stadtrats, leitete den Energiewenderat an Tag 2 des Planspiels in der Musa. Schlumberger trug die Beschlussvorlagen der Jugendlichen aus den Fachausschüssen vor, leitete deren Diskussion und ließ abstimmen.

Für Tag drei haben örtliche Initiativen wie der Stadtjugendring, Greenpeace und der ADFC ihre Teilnahme zugesagt. Sie waren gespannt, welche Projektideen die Schülerinnen und Schüler präsentieren würden und boten Beratung und Unterstützung an, die neuen Ansätze zu realisieren. So sollen langfristig neue Verbindungen der Jugendlichen zu tatkräftigen Akteurinnen und Akteuren entstehen, um die plenergy-Ideen in Göttingen mit Erfolg umzusetzen. Denn plenergy soll über die drei Projekttage hinauswirken.

Nachwirkungen erwünscht

Die Energieagentur Region Göttingen e.V. setzt plenergy in der Region Göttingen um. „Es gibt kein zu frühes Anfangen, um miteinander in den Dialog zu kommen, um Herausforderungen zu besprechen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Dafür muss man wissen, wo man diese Ansätze platziert“, so Geschäftsführerin Leila Morgenroth, „Wir sehen unseren Auftrag bei diesem Planspiel darin, Jugendlichen nahezubringen, dass sie nicht nur als Zuschauende an der Gesellschaft teilnehmen, sondern aktiv gestalten können.“, so Morgenroth. plenergy ist konzipiert, um Kontakte zu stiften und neue Netzwerke für den Klimaschutz und die Energiewende zu schaffen. Es geht dabei um Meinungsbildung und politische Teilhabe.

Zum Projekt

Projektträgerin ist die gemeinnützige Klimaschutzagentur Region Hannover, die im Januar 2019 mit plenergy an den Start gegangen ist. Seit 2020 arbeitet sie mit Partner*innen wie der Energieagentur Region Göttingen e.V. zusammen, um in verschiedenen Regionen Generationen für die Gestaltung der lokalen Energiewende zusammenbringen. Das Projekt ist gefördert von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz als „innovatives Klimaschutzprojekt mit bundesweiter Ausstrahlung“ bis Ende 2022. Ein Kurzfilm und mehr Informationen auf www.plenergy.de

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„Klima macht Schule“ in fünf weiteren Städten und Kommunen

Schülerinnen und Schüler in Duderstadt, die an Klima macht Schule teilnehmen

Seit letztem Jahr setzt die Energieagentur Region Göttingen e.V. das Projekt „Klima macht Schule“ in der Gemeinde Bovenden um. Dieses Jahr wurde die Energieagentur von fünf weiteren Städten und Kommunen damit beauftragt, das Projekt auch bei ihnen durchzuführen. Mit dabei sind: der Flecken Adelebsen, die Stadt Duderstadt, die Stadt Herzberg am Harz, die Samtgemeinde Dransfeld und die Gemeinde Rosdorf. Somit werden derzeit 16 Grundschulen im Landkreis Göttingen mit dem Projekt betreut.

„Kommunaler Klimaschutz ist schon längst kein Randthema mehr. Der Klimaschutz insgesamt bedeutet für die Energieversorgung vor Ort, den Gebäudesektor und die Mobilität in den Gemeinden eine große Herausforderung. Damit der Klimaschutz besonders erfolgreich ist, müssen alle Akteurinnen und Akteure in der Kommune einen Beitrag leisten. Mir ist es wichtig, Klimaschutz in der Mitte der Gesellschaft zu verankern.“, erläutert Thorsten Feike, Bürgermeister der Stadt Duderstadt.

In dem Projekt sollen Schüler*innen unter dem Slogan „Klima retten! Schule checken!“ lernen, wie sie gemeinsam mit den Lehrkräften und den Hausmeister*innen CO2 einsparen und zum Klimaschutz beitragen können.

„Seit Mai 2022 haben wir uns mit Vertreter*innen der Kommunen und verschiedenen Grundschulen zum Auftakt des vierjährigen Projekts getroffen. Die Schüler*innen wurden spielerisch über das Projekt informiert und darüber, wie es nach den Sommerferien in dem Projekt für sie weitergeht.“, so Stephanie Schell von der Energieagentur Region Göttingen. Zusammen mit Ihren Kolleginnen Ute Wetzel und Steffani Wirth aus dem Bereich Umweltbildung der Energieagentur kommt sie im neuen Schuljahr für Projekttage in die Schulen – in die vierten Klassen zu den Themen „Energie schlau nutzen“, „Klimawandel lokal und global“ sowie „Ernährung regional und fair“.

Zusätzlich werden Energieteams gegründet, welche als Energiedetektive herausfinden, wie in der Schule Energie eingespart werden kann. „Wir freuen uns sehr, dass die Energieagentur uns bei der Vermittlung des wichtigen Themas Klima unterstützt. Wir alle können einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Unsere Schülerinnen und Schüler sind sehr motiviert dabei.“, berichtet Margrit Wolter, Schulleiterin der Heinrich-Christian-Burckhardt-Schule.

Gefördert wird das Projekt von der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Unterstützt wird das Projekt zudem von dem regionalen Energieversorgungsunternehmen EAM, der Sparkasse, den Harzwasserwerken, der Eichsfelder Energie- und Wasserversorgung und Unternehmen vor Ort. Mehr Informationen finden Sie unter https://energieagentur-goettingen.de/klima-macht-schule/

Kontakt:
Stephanie Schell
schell@energieagentur-goettingen.de
0551 38 42 13 21

Verwendung der Bilder nur mit Quellenangabe.

Jugendliche entwickeln eigene Energiewende in Duderstadt

Beteiligt an plenergy in Duderstadt Benjamin Dörr von der Energieagentur Region Göttingen e.V., Julian Schlumberger, Göttinger Ratsvorsitzender, Schülerinnen und Schüler des Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt.

Drei Tage Projekt „plenergy“ im Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt

Frische Tatkraft für die Energiewende in Duderstadt: In Kooperation mit der Energieagentur Region Göttingen e.V. hat die Stadt Duderstadt „plenergy – Vom Planspiel zur Energiewende“ vom 20. bis 22. Juni 2022 zu sich und an das Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt geholt. Das Projekt fördert den Austausch und vernetzt Jugendliche sowie Aktive der Lokalpolitik und örtliche Initiativen im Sinne von Klimaschutz und Energiewende.

Finanzierung der Busfahrkarte bis einschließlich der dreizehnten Klasse, den Radwegeausbau in Duderstadt und Umgebung, Windkraftanlagen für Duderstadt, Trash-plainer, die über Umweltverschmutzung durch Müll aufklären und vieles mehr: In drei spannenden Projekttagen haben rund 75 Schülerinnen und Schüler mit ihren Ansätzen neuen Schwung in den Klimaschutz und die Energiewende ihrer Stadt Duderstadt gebracht. Sie stammen aus den 11. Klassen des Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt. Im Planspiel plenergy berieten sie sich am Montag in Fachausschüssen, am Dienstag stimmten sie ihre Beschlussvorlagen im großen Energiewende-Rat ab, und für Mittwoch stand die Realisierung ihrer Projektideen zu Klimaschutz und Energiewende auf dem Programm. Ein Moderationsteam, ein Medienpädagoge, Experten aus verschiedenen Fachrichtungen und Aktive von Initiativen vor Ort unterstützten die Jugendlichen. Einen direkten Einblick ins Planspiel gab eine Dokumentationsgruppe von 5 Schülerinnen und Schülern via Blog. So lässt sich auch nach den Projekttagen noch sehen, was etwa die Fachausschüsse Strom, Gebäude, Mobilität, Konsum und Öffentlichkeitsarbeit erarbeitet haben oder der Energiewende-Rat beschlossen hat. Fotos, Texte und Film-Clips stehen online auf www.plenergy.de/Duderstadt22 und auf Instagram auf dem Kanal @plenergy_deutschland.

Schnell war Bürgermeister Thorsten Feike dafür zu gewinnen, das Planspiel zu unterstützen. Er freute sich, dass das Planspiel nach Duderstadt geholt werden konnte. „Ich bin begeistert, dass die Jugendlichen sich bei plenergy auf zwei Ebenen einbringen können: Sie lernen einerseits, wie politische Teilhabe funktioniert und setzen sich andererseits mit den wichtigen Themen unserer Zeit auseinander“, so Feike. Besonders gefallen hat Thorsten Feike, „dass die Jugendlichen nicht nur Probleme aufzeigen, sondern direkt an den Lösungen arbeiten.“

Julian Schlumberger, Vorsitzender des Göttinger Stadtrats, leitete das große Gremium im Bürgersaal des Rathaus Duderstadt. Er trug die Beschlussvorlagen der Jugendlichen aus den Fachausschüssen vor, leitete deren Diskussion und ließ abstimmen. Besonders interessiert hörten dabei auch die beiden Duderstädter Ratsmitglieder Michael Hasse und Engelbert Gatzemeier zu.

Für Tag drei haben örtliche Initiativen wie das Reparaturcafé Duderstadt, die Heinz-Sielmann-Stiftung und der Förderverein Eichsfeld-Gymnasium ihre Teilnahme zugesagt. Sie waren gespannt, welche Projektideen die Schülerinnen und Schüler präsentieren würden und boten Beratung und Unterstützung an, die neuen Ansätze zu realisieren. So sollen langfristig neue Verbindungen der Jugendlichen zu tatkräftigen Akteurinnen und Akteuren entstehen, um die plenergy-Ideen in Duderstadt mit Erfolg umzusetzen. Denn plenergy soll über die drei Projekttage hinauswirken.

Nachwirkungen erwünscht

Die Energieagentur Region Göttingen e.V. setzt plenergy in der Region Ost um. „Einer unserer erklärten Beweggründe als Energieagentur ist es, zukunftsorientiert zu arbeiten. Wir möchten Jugendliche mitnehmen und begeistern: zum Machen, zum politischen Gestalten – für ihre Zukunft. Mit plenergy erleben sie spielerisch, wie es funktioniert, ihre Themen zu konkretisieren, im fiktiven Rat zu diskutieren und sich an die richtige Schnittstelle zu wenden, damit sie sich Gehör verschaffen“, so Geschäftsführerin Leila Morgenroth. plenergy ist konzipiert, um Kontakte zu stiften und neue Netzwerke für den Klimaschutz und die Energiewende zu schaffen. Es geht dabei um Meinungsbildung und politische Teilhabe.

Zum Projekt

Projektträgerin ist die gemeinnützige Klimaschutzagentur Region Hannover, die im Januar 2019 mit plenergy an den Start gegangen ist. Seit 2020 arbeitet sie mit Partnern wie der Energieagentur Region Göttingen e.V. zusammen, um in verschiedenen Regionen Generationen für die Gestaltung der lokalen Energiewende zusammenbringen. Das Projekt ist gefördert von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz als „innovatives Klimaschutzprojekt mit bundesweiter Ausstrahlung“ bis Ende 2022.

Mehr: www.plenergy.de

Verwendung der Bilder nur mit Quellenangabe.