Jugendliche entwickeln eigene Energiewende in Göttingen

Frische Tatkraft für die Energiewende in Göttingen: In Kooperation mit der Energieagentur Region Göttingen e.V. hat die Stadt Göttingen „plenergy – Vom Planspiel zur Energiewende“ vom 31. August bis 2. September 2022 zu sich und an das Otto-Hahn-Gymnasium geholt. Das Projekt fördert den Austausch und vernetzt Jugendliche sowie Aktive der Lokalpolitik und örtliche Initiativen im Sinne von Klimaschutz und Energiewende.

Sichere Fahrradabstellanlagen am OHG, vergünstigte Preise für den ÖPNV, eine stärkere Förderung von Photovoltaikanlagen auf privaten und öffentlichen Gebäuden in Göttingen und vieles mehr: In drei spannenden Projekttagen haben rund 100 Schülerinnen und Schüler mit ihren Ansätzen neuen Schwung in den Klimaschutz und die Energiewende ihrer Stadt gebracht. Sie stammen aus den 12. Klassen des Otto-Hahn-Gymnasiums. Im Planspiel plenergy berieten sie sich am Mittwoch in Fachausschüssen, am Donnerstag stimmten sie ihre Beschlussvorlagen im großen Energiewende-Rat ab, und für Freitag stand die Realisierung ihrer Projektideen zu Klimaschutz und Energiewende auf dem Programm. Ein Moderationsteam, ein Medienpädagoge, Experten und Expertinnen aus verschiedenen Fachrichtungen und Aktive von Initiativen vor Ort unterstützten die Jugendlichen. Einen direkten Einblick ins Planspiel gab eine Dokumentationsgruppe von acht Schülerinnen und Schülern via Blog. So lässt sich auch nach den Projekttagen noch sehen, was etwa die Fachausschüsse Strom, Gebäude, Mobilität, Konsum und Öffentlichkeitsarbeit erarbeitet haben oder der Energiewende-Rat beschlossen hat. Fotos, Texte und Film-Clips stehen online auf www.plenergy.de/goettingen22 und auf Instagram unter @plenergy_deutschland.

Schnell war die Schuldezernentin der Stadt, Maria Schmidt, dafür zu gewinnen, aktiv im Planspiel mitzuwirken und die Schülerinnen und Schüler am ersten Tag zu begrüßen. „Bei dem Planspiel lernen Schülerinnen und Schüler, wie sie die Zukunft in ihrer Stadt selbst gestalten können. Sie erfahren dabei mehr zum Thema Klimaschutz und wie politische Teilhabe funktioniert. Das macht in meinen Augen „plenergy“ zu einem besonderen Projekt.“, so Schmidt.

Julian Schlumberger, Vorsitzender des Göttinger Stadtrats, leitete den Energiewenderat an Tag 2 des Planspiels in der Musa. Schlumberger trug die Beschlussvorlagen der Jugendlichen aus den Fachausschüssen vor, leitete deren Diskussion und ließ abstimmen.

Für Tag drei haben örtliche Initiativen wie der Stadtjugendring, Greenpeace und der ADFC ihre Teilnahme zugesagt. Sie waren gespannt, welche Projektideen die Schülerinnen und Schüler präsentieren würden und boten Beratung und Unterstützung an, die neuen Ansätze zu realisieren. So sollen langfristig neue Verbindungen der Jugendlichen zu tatkräftigen Akteurinnen und Akteuren entstehen, um die plenergy-Ideen in Göttingen mit Erfolg umzusetzen. Denn plenergy soll über die drei Projekttage hinauswirken.

Nachwirkungen erwünscht

Die Energieagentur Region Göttingen e.V. setzt plenergy in der Region Göttingen um. „Es gibt kein zu frühes Anfangen, um miteinander in den Dialog zu kommen, um Herausforderungen zu besprechen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Dafür muss man wissen, wo man diese Ansätze platziert“, so Geschäftsführerin Leila Morgenroth, „Wir sehen unseren Auftrag bei diesem Planspiel darin, Jugendlichen nahezubringen, dass sie nicht nur als Zuschauende an der Gesellschaft teilnehmen, sondern aktiv gestalten können.“, so Morgenroth. plenergy ist konzipiert, um Kontakte zu stiften und neue Netzwerke für den Klimaschutz und die Energiewende zu schaffen. Es geht dabei um Meinungsbildung und politische Teilhabe.

Zum Projekt

Projektträgerin ist die gemeinnützige Klimaschutzagentur Region Hannover, die im Januar 2019 mit plenergy an den Start gegangen ist. Seit 2020 arbeitet sie mit Partner*innen wie der Energieagentur Region Göttingen e.V. zusammen, um in verschiedenen Regionen Generationen für die Gestaltung der lokalen Energiewende zusammenbringen. Das Projekt ist gefördert von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz als „innovatives Klimaschutzprojekt mit bundesweiter Ausstrahlung“ bis Ende 2022. Ein Kurzfilm und mehr Informationen auf www.plenergy.de

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„Klima macht Schule“ in fünf weiteren Städten und Kommunen

Schülerinnen und Schüler in Duderstadt, die an Klima macht Schule teilnehmen

Seit letztem Jahr setzt die Energieagentur Region Göttingen e.V. das Projekt „Klima macht Schule“ in der Gemeinde Bovenden um. Dieses Jahr wurde die Energieagentur von fünf weiteren Städten und Kommunen damit beauftragt, das Projekt auch bei ihnen durchzuführen. Mit dabei sind: der Flecken Adelebsen, die Stadt Duderstadt, die Stadt Herzberg am Harz, die Samtgemeinde Dransfeld und die Gemeinde Rosdorf. Somit werden derzeit 16 Grundschulen im Landkreis Göttingen mit dem Projekt betreut.

„Kommunaler Klimaschutz ist schon längst kein Randthema mehr. Der Klimaschutz insgesamt bedeutet für die Energieversorgung vor Ort, den Gebäudesektor und die Mobilität in den Gemeinden eine große Herausforderung. Damit der Klimaschutz besonders erfolgreich ist, müssen alle Akteurinnen und Akteure in der Kommune einen Beitrag leisten. Mir ist es wichtig, Klimaschutz in der Mitte der Gesellschaft zu verankern.“, erläutert Thorsten Feike, Bürgermeister der Stadt Duderstadt.

In dem Projekt sollen Schüler*innen unter dem Slogan „Klima retten! Schule checken!“ lernen, wie sie gemeinsam mit den Lehrkräften und den Hausmeister*innen CO2 einsparen und zum Klimaschutz beitragen können.

„Seit Mai 2022 haben wir uns mit Vertreter*innen der Kommunen und verschiedenen Grundschulen zum Auftakt des vierjährigen Projekts getroffen. Die Schüler*innen wurden spielerisch über das Projekt informiert und darüber, wie es nach den Sommerferien in dem Projekt für sie weitergeht.“, so Stephanie Schell von der Energieagentur Region Göttingen. Zusammen mit Ihren Kolleginnen Ute Wetzel und Steffani Wirth aus dem Bereich Umweltbildung der Energieagentur kommt sie im neuen Schuljahr für Projekttage in die Schulen – in die vierten Klassen zu den Themen „Energie schlau nutzen“, „Klimawandel lokal und global“ sowie „Ernährung regional und fair“.

Zusätzlich werden Energieteams gegründet, welche als Energiedetektive herausfinden, wie in der Schule Energie eingespart werden kann. „Wir freuen uns sehr, dass die Energieagentur uns bei der Vermittlung des wichtigen Themas Klima unterstützt. Wir alle können einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Unsere Schülerinnen und Schüler sind sehr motiviert dabei.“, berichtet Margrit Wolter, Schulleiterin der Heinrich-Christian-Burckhardt-Schule.

Gefördert wird das Projekt von der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Unterstützt wird das Projekt zudem von dem regionalen Energieversorgungsunternehmen EAM, der Sparkasse, den Harzwasserwerken, der Eichsfelder Energie- und Wasserversorgung und Unternehmen vor Ort. Mehr Informationen finden Sie unter https://energieagentur-goettingen.de/klima-macht-schule/

Kontakt:
Stephanie Schell
schell@energieagentur-goettingen.de
0551 38 42 13 21

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Jugendliche entwickeln eigene Energiewende in Duderstadt

Beteiligt an plenergy in Duderstadt Benjamin Dörr von der Energieagentur Region Göttingen e.V., Julian Schlumberger, Göttinger Ratsvorsitzender, Schülerinnen und Schüler des Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt.

Drei Tage Projekt „plenergy“ im Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt

Frische Tatkraft für die Energiewende in Duderstadt: In Kooperation mit der Energieagentur Region Göttingen e.V. hat die Stadt Duderstadt „plenergy – Vom Planspiel zur Energiewende“ vom 20. bis 22. Juni 2022 zu sich und an das Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt geholt. Das Projekt fördert den Austausch und vernetzt Jugendliche sowie Aktive der Lokalpolitik und örtliche Initiativen im Sinne von Klimaschutz und Energiewende.

Finanzierung der Busfahrkarte bis einschließlich der dreizehnten Klasse, den Radwegeausbau in Duderstadt und Umgebung, Windkraftanlagen für Duderstadt, Trash-plainer, die über Umweltverschmutzung durch Müll aufklären und vieles mehr: In drei spannenden Projekttagen haben rund 75 Schülerinnen und Schüler mit ihren Ansätzen neuen Schwung in den Klimaschutz und die Energiewende ihrer Stadt Duderstadt gebracht. Sie stammen aus den 11. Klassen des Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt. Im Planspiel plenergy berieten sie sich am Montag in Fachausschüssen, am Dienstag stimmten sie ihre Beschlussvorlagen im großen Energiewende-Rat ab, und für Mittwoch stand die Realisierung ihrer Projektideen zu Klimaschutz und Energiewende auf dem Programm. Ein Moderationsteam, ein Medienpädagoge, Experten aus verschiedenen Fachrichtungen und Aktive von Initiativen vor Ort unterstützten die Jugendlichen. Einen direkten Einblick ins Planspiel gab eine Dokumentationsgruppe von 5 Schülerinnen und Schülern via Blog. So lässt sich auch nach den Projekttagen noch sehen, was etwa die Fachausschüsse Strom, Gebäude, Mobilität, Konsum und Öffentlichkeitsarbeit erarbeitet haben oder der Energiewende-Rat beschlossen hat. Fotos, Texte und Film-Clips stehen online auf www.plenergy.de/Duderstadt22 und auf Instagram auf dem Kanal @plenergy_deutschland.

Schnell war Bürgermeister Thorsten Feike dafür zu gewinnen, das Planspiel zu unterstützen. Er freute sich, dass das Planspiel nach Duderstadt geholt werden konnte. „Ich bin begeistert, dass die Jugendlichen sich bei plenergy auf zwei Ebenen einbringen können: Sie lernen einerseits, wie politische Teilhabe funktioniert und setzen sich andererseits mit den wichtigen Themen unserer Zeit auseinander“, so Feike. Besonders gefallen hat Thorsten Feike, „dass die Jugendlichen nicht nur Probleme aufzeigen, sondern direkt an den Lösungen arbeiten.“

Julian Schlumberger, Vorsitzender des Göttinger Stadtrats, leitete das große Gremium im Bürgersaal des Rathaus Duderstadt. Er trug die Beschlussvorlagen der Jugendlichen aus den Fachausschüssen vor, leitete deren Diskussion und ließ abstimmen. Besonders interessiert hörten dabei auch die beiden Duderstädter Ratsmitglieder Michael Hasse und Engelbert Gatzemeier zu.

Für Tag drei haben örtliche Initiativen wie das Reparaturcafé Duderstadt, die Heinz-Sielmann-Stiftung und der Förderverein Eichsfeld-Gymnasium ihre Teilnahme zugesagt. Sie waren gespannt, welche Projektideen die Schülerinnen und Schüler präsentieren würden und boten Beratung und Unterstützung an, die neuen Ansätze zu realisieren. So sollen langfristig neue Verbindungen der Jugendlichen zu tatkräftigen Akteurinnen und Akteuren entstehen, um die plenergy-Ideen in Duderstadt mit Erfolg umzusetzen. Denn plenergy soll über die drei Projekttage hinauswirken.

Nachwirkungen erwünscht

Die Energieagentur Region Göttingen e.V. setzt plenergy in der Region Ost um. „Einer unserer erklärten Beweggründe als Energieagentur ist es, zukunftsorientiert zu arbeiten. Wir möchten Jugendliche mitnehmen und begeistern: zum Machen, zum politischen Gestalten – für ihre Zukunft. Mit plenergy erleben sie spielerisch, wie es funktioniert, ihre Themen zu konkretisieren, im fiktiven Rat zu diskutieren und sich an die richtige Schnittstelle zu wenden, damit sie sich Gehör verschaffen“, so Geschäftsführerin Leila Morgenroth. plenergy ist konzipiert, um Kontakte zu stiften und neue Netzwerke für den Klimaschutz und die Energiewende zu schaffen. Es geht dabei um Meinungsbildung und politische Teilhabe.

Zum Projekt

Projektträgerin ist die gemeinnützige Klimaschutzagentur Region Hannover, die im Januar 2019 mit plenergy an den Start gegangen ist. Seit 2020 arbeitet sie mit Partnern wie der Energieagentur Region Göttingen e.V. zusammen, um in verschiedenen Regionen Generationen für die Gestaltung der lokalen Energiewende zusammenbringen. Das Projekt ist gefördert von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz als „innovatives Klimaschutzprojekt mit bundesweiter Ausstrahlung“ bis Ende 2022.

Mehr: www.plenergy.de

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Leila Morgenroth ist die neue Geschäftsführerin der Energieagentur Region Göttingen

Die Energieagentur Region Göttingen hat endlich wieder ein Gesicht. Die gebürtige Göttingerin Leila Morgenroth kommt nach Jahren der Beratung, strategischer Projektplanung und Umsetzung im In- und Ausland wieder in Göttingen an. Durch ihren Hintergrund in Arbeits- und Organisationspsychologie bringt sie einen kennzahlenorientierten, analytischen Blick, gepaart mit den so genannten Future Skills, um echte Veränderung zu gestalten.

„Auf diese neue Herausforderung freue ich mich sehr“, so Morgenroth. „Seit Jahren setze ich mich beruflich und privat dafür ein, den Klimaschutz aktiv voranzubringen. Nun freue ich mich darauf, mein Wissen und meine Energie in meiner Heimatregion einzubringen und gemeinsam mit meinem Team der Energieagentur unseren Teil zu leisten, um die Klimaziele, die sich Stadt und Landkreis als auch die Kommunen der Region gesetzt haben, umzusetzen.“

Die gemeinnützige Energieagentur Region Göttingen ist ein seit bereits 12 Jahren etablierter, unabhängiger Verein und widmet sich den Themen Energieeinsparung, Energieeffizienz, erneuerbaren Energien, Suffizienz und Klimawandel. Dafür ist sie in der Region Göttingen die Ansprechpartnerin für Privatleute, Unternehmen und Kommunen.

„Die Energieagentur hier vor Ort verstehe ich als einen Leuchtturm für die Energiewende unserer Region“, betont Morgenroth. „Für mich bedeutet das, dass die Energieagentur heute an einem anderen Punkt steht als noch vor 12 Jahren. Mittlerweile besteht deutlich mehr Bereitschaft und Wille in der Gesellschaft, bei Unternehmen und Kommunen, aktiv und umfangreich Klimaschutz umzusetzen.“ Im globalen Kontext hat die Importunabhänigkeit von fossilen Energieträgern besonders in diesem Jahr an Brisanz und Wichtigkeit enorm zugenommen, die sich auch in unserer Region niederschlägt.

Morgenroth beschreibt weiter, dass sie genau da ansetzen möchte, um das Tempo der Energiewende für unsere Region deutlich zu steigern. Um den sehr hohen Beratungsbedarf zum Beispiel aufzufangen als auch das Angebot zu erweitern, entwickelt die Energieagentur derzeit ihre eigenen Beratungskapazitäten.

Die aktuellen Projekte der Energieagentur, wie den Ausbau von Photovoltaik, vollumfängliche Quartierskonzepte und Kooperationen beispielsweise mit Schulen, Kommunen und Unternehmen sollen weitergeführt und ausgebaut werden. Klimaschutz muss konkret und nachvollziehbar sein. „Am Ende sind wir so stark wie alle, die mitmachen“, bekräftigt Morgenroth. Um all diese Arbeit umsetzen zu können, bleibt neben der soliden Grundfinanzierung auch die Akquise von Fördermitteln eine wichtige Aufgabe der Geschäftsführung.

Die frühere Geschäftsführerin Doreen Fragel ist seit Januar dieses Jahres Erste Kreisrätin des Landkreises Göttingen, sodass die Geschäftsführung neu zu besetzen war. Fragel bleibt der Energieagentur jedoch als stellvertretende Vorsitzende der Energieagentur erhalten und betont: „Wir im Vorstand sind froh, die Geschäftsführung an eine dynamische Nachfolgerin zu übergeben, die bereits ihr Engagement und Kompetenz für den Klimaschutz unter Beweis gestellt hat und die Region gut kennt. Es ist eine große Aufgabe und wir sind überzeugt, dass Frau Morgenroth genau die Richtige ist, um sich dieser Aufgabe zu stellen. Wir wünschen ihr ein gutes Händchen und viel Freude bei den großen anstehenden Projekten.”

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Bovender Grundschulen bekommen Prämie für Teilnahme an Klimaprojekt

Prämienübergabe an Grundschulen in Bovenden

Am 29. März prämierten die Gemeindewerke Bovenden zum ersten Mal die Bovender Grundschulen für ihre Klimaschutzaktivitäten im Rahmen des Projekts „Klima mach Schule“.

Seit September 2021 läuft das Projekt an den Bovender Grundschulen. Dabei lernen Schüler unter dem Slogan „Klima retten! Schule checken!“, wie sie gemeinsam mit den Lehrkräften und den Hausmeistern CO2 einsparen können und damit zum Klimaschutz beitragen können.
Die verschiedenen Bereiche des Klimaschutzes, wie zum Beispiel energiesparendes Verhalten, werden sowohl bei schulischen als auch bei außerschulischen Aktivitäten thematisiert. Die Energieagentur Region Göttingen wurde vom Flecken Bovenden beauftragt, das Projekt durchzuführen. Zusätzlich zu der Arbeit mit den Schülern bezieht sie die Eltern bei inhaltlich passenden Eltern- und Infoabenden ein und möchte die Bemühungen der Schüler mit weiteren Klimaschutzaktivitäten des Flecken Bovenden verknüpfen.

Prämiert werden Aktivitäten wie zum Beispiel das Organisieren einer Auftaktveranstaltung zur Einstimmung der Kinder, eine Einführungsveranstaltung für die Lehrer, Aktionstage für 3. und 4. Klassen zum Thema „Energie schlau nutzen“, ein Kinderkleiderflohmarkt, Müllsammelaktionen, Pressearbeit zum Projekt und die Erfassung und Auswertung der Energieverbräuche in jeder Schule durch die Energieagentur.

Im weiteren Verlauf des Projekts wird es weitere Aktionstage geben und es werden Energieteams gebildet, bestehend aus Schülern, Lehrern und Hausmeistern. Sie finden gemeinsam als Energiedetektive raus, wie in der Schule Energie eingespart werden kann.

Ute Wetzel, Projektleiterin bei der Energieagentur Region Göttingen:
„Coronabedingt konnten wir erst im 2. Halbjahr starten. Dafür ist eine Menge passiert.
Besonders freue ich mich über sieben erfolgreich durchgeführte Aktionstage zum Modul „Energie schlau nutzen“. Hier konnten die Schüler unter anderem durch Ablesen von Stromzählern erfahren, wie sparsam LED-Lampen sind und wieviel Strom benötigt wird, um Wasser zu erhitzen. In 2022 sollen dann endlich die Energie-Teams in jeder Schule arbeiten und als eine wichtige Aktivität auch in die Prämienermittlung einfließen.“

Das Projekt wird von der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Zudem können die teilnehmenden Schulen durch verschiedene Aktionen Punkte sammeln, die in eine Prämie von bis zu 200 Euro jährlich getauscht werden können. Die „Belohnungen“ für das Projekt 2021 wurden komplett durch die Gemeindewerke Bovenden finanziert. Selbstverständlich können die überreichten Beträge frei verwendet werden.

Darüber hinaus haben die Gemeindewerke im Rahmen von „Klima macht Schule“ bereits im Frühjahr 2021 alle Grundschulen im Flecken Bovenden jeweils mit einer mobilen CO2-Ampel ausgestattet.

„Wir sind von dem Projekt „Klima macht Schule“ im Flecken Bovenden begeistert und sehen unsere Unterstützung als zusätzliche Motivation, bei diesem wichtigen Thema am Ball zu bleiben“, sagt Lars von Minden, Leiter Öffentlichkeitsarbeit bei den Gemeindewerken Bovenden.

Lobenswert ist, dass im Schulunterricht nicht nur Vorträge zum Thema Klimaschutz gehalten werden, sondern dass die Schülerinnen und Schüler über die Theorie hinaus auch selbst aktiv werden. Auf altersgerechte und teils spielerische Art wird der jungen Generation dadurch vermittelt, was hinter der Energiewende steckt und wie ein nachhaltiger und sinnvoller Umgang mit Energie aussehen kann.

„Ich bin sicher, dass bei allen etwas von dem vermittelten Wissen hängen bleibt und auch im Alltag und zu Hause zu einem bewussteren Umgang mit den wertvollen Ressourcen beitragen wird“, so Lars von Minden.

Carolin Greis, kommissarische Schulleiterin der Grundschule am Sonnenberg: „Die Grundschule am Sonnenberg in Bovenden bedankt sich sehr herzlich für die ausgezahlte Prämie. Von dieser möchten wir gerne neues Pausenspielzeug für die Schülerinnen und Schüler kaufen. Nach der langen Zeit pandemiebedingter Einschränkungen und Abstandsgebote können die Kinder nun allmählich wieder gemeinsam in den Pausen und im Ganztag spielen und sich dazu Spielzeug in der Schule ausleihen. Mit der Prämie können wir das Spielsortiment um einige hoffentlich attraktive Alternativen erweitern, so dass mehr Kinder die Möglichkeit haben, gleichzeitig zusammen zu spielen. Bei der Beschaffung der Spielsachen wird die Schule darauf achten, dass sie aus umweltfreundlichen und nachhaltigen Materialien bestehen, um auch damit der Zielsetzung des Projektes weiter zu folgen und einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“

Kontakt: Ute Wetzel | 0551 38 42 13 21 | wetzel@energieagentur-goettingen.de

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Vorstand der Energieagentur neu aufgestellt

Zeitung auf der eine Brille liegt

Nachdem die Energieagentur Region Göttingen e.V. Ende letzten Jahres ihre stellvertretende Vorsitzende Christel Wemheuer und ihre Geschäftsführerin Doreen Fragel verabschiedet hat, wurde am 18. Januar Doreen Fragel, die nun erste Kreisrätin des Landkreises Göttingen ist, zur stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins gewählt. Außerdem wurde in der Mitgliederversammlung Dr. Ulrike Hartig-Köhler als Vertreterin der Göttinger Ortsgruppe der Non-Profit-Organisation Greenpeace in den Vorstand der Energieagentur gewählt.

Der Vorstand der Energieagentur besteht aus neun Mitgliedern. Neben der Stadt und dem Landkreis Göttingen, sind die Sparkasse Göttingen, die Stadtwerke Göttingen, Beratende Ingenieure Geese, die Zimmerer-Innung Südniedersachsen, die EAM, die Harz Energie und Greenpeace Göttingen vertreten.

Die Energieagentur Region Göttingen, maßgeblich getragen von der Stadt und dem Landkreis Göttingen, berät als gemeinnütziger Verein seit 12 Jahren Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen in den Bereichen Energieeffizienz, Energieeinsparung, Erneuerbare Energien, Suffizienz, Nachhaltigkeit und Klimabildung. Der Verein bewegt zusammen mit den Mitgliedern, dem Landkreis und der Stadt Göttingen sowie den Gemeinden die Klimaschutzaktivitäten in der Region Göttingen.

 

Der Vorstand der Energieagentur setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzende: Claudia Baumgartner (Stadtbaurätin Stadt Göttingen)

Stellv. Vorsitzende: Doreen Fragel (Erste Kreisrätin Landkreis Göttingen)

Schatzmeister: Marko Putaro (Sparkasse Göttingen)

Schriftführer: Dr. Gerd Rappenecker (Stadtwerke Göttingen AG)

Beisitzer: Günther Geese (Beratende Ingenieure Geese)

Beisitzer: Thilo Diedrich (Zimmerer-Innung Südniedersachsen)

Beisitzer: Armin Schülbe (EAM GmbH & Co. KG)

Beisitzer: Konrad Aichner (Harz Energie GmbH & Co. KG)

Beisitzerin: Dr. Ulrike Hartig-Köhler (Greenpeace Göttingen)

 

Rückfragen an:

Doreen Fragel (Landkreis Göttingen)
Tel.: 0551 525 2448   
fragel@landkreisgoettingen.de

oder

Léa Georges (Energieagentur Region Göttingen)  
Tel.: 0551 38 42 13
georges@energieagentur-goettingen.de

 

Nachhaltig konsumieren mit der Klima-Karte Dransfeld

Beteiligte halten Klimakarte Dransfeld

Trotz vielseitiger Bemühungen der Politik, die Müllmenge in privaten Haushalten zu begrenzen, bleibt das Abfallaufkommen pro Kopf auf einem hohen Niveau. Nach Aussagen der Deutschen Umwelthilfe sind dafür zum einen der Trend zu mehr Einweg-to-go und fast-fasion-Produkten, der zunehmende Onlinehandel und die schwierige Reparierbarkeit vor allem elektronischer Geräte dafür  verantwortlich. Diese Entwicklung wird sich laut Expert:innen aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen, geänderten Konsumgewohnheiten weiter fortsetzen.

Diesem Trend möchte die Stadt Dransfeld in Kooperation mit der Energieagentur Region Göttingen e.V. entgegenwirken und den Konsumentinnen und Konsumenten in Dransfeld viele Ansätze aufzeigen, wie der alltägliche Einkauf möglichst nachhaltig gestaltet werden kann.

Belohnung über die Klima-Karte Dransfeld

Dazu wurde in Zusammenarbeit mit bisher acht beteiligten Geschäften ein Anreizsystem entwickelt, über welches man für klima- und umweltfreundliches Konsumieren belohnt wird: Konsumentinnen und Konsumenten erhalten für bestimmte, nachhaltige Aktionen Stempel in die Klima-Karte Dransfeld. Stempel erhält man unter anderem für unverpacktes Einkaufen, die Reparatur bestimmter Produkte oder die Nutzung von Recycling- und Mehrwegangeboten. „Sind alle Stempel gesammelt, so erhalten die Kundinnen und Kunden in den beteiligten Geschäften ein Klimaschutz-Paket“ erklärt Benjamin Dörr, Projektleiter bei der Energieagentur Region Göttingen, die Funktionsweise der Klima-Karte. Das Klimaschutz-Paket enthält nützliche Gegenstände, die wiederum für einen verpackungsarmen Einkauf genutzt werden können wie z.B. ein Obst- und Gemüsebeutel, ein Bügel-Mehrwegglas und ein praktisches Bienenwachstuch.

„Die beteiligten Geschäfte gehen mit gutem Beispiel voran und setzen ein wichtiges Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz“, freut sich Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers und hofft, weitere Unternehmen und zahlreiche Dransfelder Bürgerinnen und Bürger für das Projekt gewinnen zu können. „Viele unserer Kundinnen und Kunden fragen bereits aktiv nach Möglichkeiten, verpackungsarmer und regionaler einkaufen zu können. Mit der Klima-Karte können wir deren Engagement für Klima- und Umweltschutz nun auch belohnen“ berichtet Andrea Gawehn vom Dransfelder Bioladen.

Die Klima-Karte Dransfeld ist ab dem 07. Dezember 2021 in den folgenden Geschäften erhältlich:

  • Camaelione
  • DekoBoxx
  • DekoBoxx Auszeit
  • Dransfelder Bioladen
  • Gaussturm-Apotheke
  • Schuhhaus Mielenhausen
  • EP: Schiepel
  • Rats-Apotheke

Hintergrund:

Die Klima-Karte Dransfeld ist Bestandteil  des von der Energieagentur Region Göttingen betreuten Sanierungsmanagements im „Stadtquartier am Huhnsberg“. Im Sanierungsmanagement werden Projekte zu den Themen energetische Gebäudesanierung, effiziente Energieversorgung, klimagerechte Mobilität und klimabewusstes Verhalten angestoßen. Einige Projekte wie die Klima-Karte Dransfeld beschränken sich dabei nicht nur auf das Quartier, sondern sollen eine Strahlkraft für die gesamte Stadt Dransfeld entwickeln. Weitere Informationen findet man unter www.earg.de/huhnsberg.

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:

Energieagentur Region Göttingen Benjamin Dörr
0551 38 42 13 51
doerr@energieagentur-goettingen.de

Stadt Dransfeld
Dirk Aue
05502 302 60
aue@dransfeld.de

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„Klima macht Schule“ in Bovenden

Kinder halten die Infobroschüre "Klima macht Schule" nach oben

Zum Auftakt des Grundschulprojekts „Klima macht Schule“, mit dessen Durchführung der Flecken Bovenden die Energieagentur Region Göttingen beauftragt hat, trafen sich am 22.9. alle Beteiligten in der Eibenwaldschule in Eddigehausen.

In dem Projekt sollen Schüler unter dem Slogan „Klima retten! Schule checken!“ lernen, wie sie gemeinsam mit den Lehrkräften und den Hausmeistern CO2 einsparen können und zum Klimaschutz beitragen können. Das Projekt wird insgesamt an allen vier Grundschulen im Flecken durchgeführt. Die Dauer des Projekts beträgt drei Jahre.

„Für das Erreichen der Klimaschutzziele ist ein Umdenken in der Gesellschaft notwendig. Hierfür ist es sinnvoll und notwendig, bereits unseren Kindern zu erklären, wie schon durch kleine Maßnahmen CO2 eingespart werden kann. Das Projekt „Klima macht Schule“ begrüße ich deshalb sehr und freue mich, dass alle Bovender Grundschulen dabei sind.“, erläutert Thomas Brandes, Bürgermeister des Flecken Bovenden.

Das Projekt besteht aus mehreren Bausteinen. Für die dritten und vierten Klassen findet in jedem Projektjahr ein Aktionstag zu den Themen „Energie schlau nutzen“, „Klimawandel global und lokal“ und „Ernährung regional und fair“ statt. Der erste Aktionstag soll nach den Herbstferien stattfinden.

Außerdem finden die Schüler als Energiedetektive in Energieteams raus, wie in der Schule Energie eingespart werden kann. Dabei lesen sie zusammen mit dem Hausmeister die Energiedaten ab.

Um den Energieverbrauch in den Schulgebäuden zu reduzieren wird die Energieagentur noch vor den Herbstferien die erfassten Energieverbräuche gemeinsam mit der Schulleitung und dem Hausmeister analysieren.

„Wir freuen uns, unsere Ideen und Projekte zum Klimaschutz weiter ausbauen zu können und dabei professionelle Unterstützung durch die Energieagentur zu erhalten.

Einiges wird schon jetzt an unserer Schule umgesetzt. Wir haben beispielsweise einen Energiedienst in den Klassen und führen regelmäßig Müllsammelaktionen durch. Das ist sicherlich noch gut ausbaubar und auf die neuen Ideen und Anregungen sind wir gespannt.“, berichtet Meike Feuerhahn, Schulleiterin Eibenwaldschule.

„Klima macht Schule“ wird von der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. 

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Olivetos klimafreundliche Mehrwegbecher auf dem Wochenmarkt: Bei Einkauf Klimakarte verwenden!

Präsentation des Faircups am Stand von Oliveto auf dem Göttinger Wochenmarkt

Oliveto bietet FairCup als Alternative zu Einwegplastikverpackungen an

Göttingen. Seit Anfang Juli dürfen in der gesamten EU bestimmte Einweg-Plastikprodukte wie Geschirr, Strohhalme und bestimmte To-Go-Verpackungen nicht mehr benutzt werden. Die EU hofft dadurch die Menge an Plastikabfall zu reduzieren und ein Signal zu senden, die Bemühungen hin zu einer effektiven Kreislaufwirtschaft zu verstärken. Zur Eindämmung des Plastikabfalls werden Gastronomiebetriebe und Lieferdienste in Deutschland ab 2023 dazu verpflichtet, Speisen und Getränke als Alternative zu Einweg auch in Mehrwegbehältnissen anzubieten.

Bereits einen Schritt weiter ist die Göttinger Firma Oliveto, die an ihren Ständen u.a. auf dem Göttinger Wochenmarkt Mehrwegverpackungen anbietet. So können seit Mitte Juni zwei verschiedene Behältnisse der Firma FairCup genutzt werden, um Olivetos Feinkost nach Hause zu transportieren.

Für die beiden Bechergrößen zahlen die Kund:innen 1,50 € bzw. 4,00 € Pfand. Die Behälter sind wesentlich auslaufsicherer als die Einwegbecher, in der Handhabung insgesamt angenehmer und spülmaschinen- und mikrowellengeignet. Wer will, kann sich seine Portion gefüllte Weinblätter oder Bohnen in Tomatensauce also sogar darin warmmachen.

Caroline Werner von Oliveto: „Wir haben viele Stammkund:innen, für die – und für uns! – der enorme Einsatz an Einwegbechern an unserem Stand seit langem ein Ärgernis war. Auch wenn der Aufwand für so kleine Betriebe wie uns ehrlich gesagt sehr groß ist, sind unsere Kund:innen wirklich dankbar, dass wir Ihnen jetzt FairCups anbieten können.“ Einen Monat nach der Einführung wurden bereits über ein Drittel aller Einkäufe in Mehrwegbechern getätigt, Tendenz steigend. Die zu Oliveto zurückgebrachten, von der Kundschaft vorgespülten Pfandbecher werden vor dem erneuten Einsatz nochmals gespült, die Kund:innen erhalten im Austausch frische Becher und werfen ihre Rückgaben in einen eigens dafür bereitgestellten Rückgabebehälter.

Bundesweiter erster mobiler Verkaufsstand mit Mehrweg

Oliveto ist bundesweit der erste Wochenmarktstand mit einem Verpackungsverbrauch ca. 100 Bechern pro Stunde, der ein Mehrwegangebot in einem mobilen Geschäft macht. „Jetzt hoffen wir noch auf weitere Mitstreiter unter den Wochenmarktkolleg:innen“ sagt Arjang Enshaie, Inhaber von Oliveto. So können auch die Lieferungen der Firma Faircup, die mit einem Elektro-Lastenrad erfolgen, für alle beteiligten Betriebe auf den Wochenmarkt gebracht werden.

Belohnung über die Göttinger Klima-Karte

Oliveto-Kund:innen können jetzt bei der Nutzung der Pfandbecher gleich auf doppelte Weise profitieren: Zu einem leisten sie durch die Reduzierung von Plastikmüll einen Beitrag für Klima- und Umweltschutz, zum anderen werden sie über die Göttinger Klima-Karte direkt für klimafreundlichen Konsum belohnt. „Bei Oliveto erhält man jetzt für die Nutzung der Mehrwegbecher einen Stempel in die Klima-Karte. Sind alle Stempel gesammelt, so bekommen die Kund:innen ein Klimaschutz-Paket mit nützlichen, klimafreundlichen Alltagsgegenständen“ erklärt Projektleiter Benjamin Dörr von der Energieagentur Region Göttingen e.V. die Funktionsweise der Klima-Karte. Mit Hilfe der Klima-Karte werden die vielfältigen Möglichkeiten des klimafreundlichen Konsums in der Göttinger Innenstadt aufgezeigt. Bisher sind 37 Unternehmen und 26 Stände des Göttinger Wochenmarktes an dem Projekt beteiligt. Weitere Informationen finden sich unter www.earg.de/klimashoppen.

Weitere Informationen unter

www.oliveto-partyservice.de

www.earg.de/klimashoppen

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:

Oliveto | Caroline Werner | 0551 77 02 059 | info@oliveto-partyservice.de

Energieagentur Region Göttingen | Benjamin Dörr | 0551 38 42 13 51 | doerr@energieagentur-goettingen.de

Klimaschutz in Dransfeld –
im Stadtquartier am Huhnsberg beginnt die Umsetzung

Zeitung auf der eine Brille liegt

Um die Klimaschutzziele der Bundesregierung einhalten zu können, bedarf es weiterhin enormer Kraftanstrengungen. Insbesondere im Gebäudesektor finden sich noch große Potenziale, durch energetische Sanierung und durch eine effiziente Energieversorgung Treibhausgase einzusparen. Dabei helfen gute Fördermöglichkeiten und der Wille vieler Gemeinden, es den Gebäudeeigentümer:innen leicht zu machen und damit gleichzeitig den Klimaschutz voranzubringen.

Den Grundstein dafür legte die Stadt Dransfeld bereits 2019 mit der Erstellung eines integrierten energetischen Quartierskonzeptes. Dabei haben Bürger:innen, Politik und Verwaltung gemeinsam für das Stadtquartier am Huhnsberg Maßnahmen entwickelt und die Basis gebildet, um Klimaschutz und die nachhaltige Entwicklung des Quartiers voranzubringen.

Nachdem im Juli vergangenen Jahres die Ergebnisse der energetischen Untersuchung des Stadtquartiers am Huhnsberg vorgestellt wurden, hat der Stadtrat beschlossen, die im Quartierskonzept enthaltenen Maßnahmen im Zuge eines Sanierungsmanagements umzusetzen. Dazu werden Fördergelder aus dem Programm “Energetische Stadtsanierung 432” der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Anspruch genommen und die Energieagentur Region Göttingen ab April dieses Jahres mit der Umsetzung beauftragt. “Mit der Energieagentur Region Göttingen setzen wir auf eine verlässliche Partnerin, die uns bereits bei der Erstellung des Quartierskonzeptes tatkräftig unterstützt hat” freut sich Carsten Rehbein, Bürgermeister der Stadt Dransfeld. Energetische Gebäudesanierung, effiziente Energieversorgungssysteme, klimagerechte Mobilität, Förderung klimabewussten Verhaltens und der Einsatz erneuerbarer Energien bilden die Kernthemen des Sanierungsmanagements.

Das Team des Sanierungsmanagements bei der Energieagentur wird daher in den nächsten drei Jahren, die von den Bürger:innen, der Politik und der Verwaltung vorgeschlagenen Projekte aus dem Quartierskonzept gemeinsam umsetzen. Zentrale Aufgaben dabei sind die Beratung und die Vernetzung der Bewohner:innen des Quartiers. Dazu kommen die Unterstützung bei der Beantragung von Fördergeldern sowie verschiedene Informationsangebote, unter anderem auch zu Steuervorteilen, die sich durch die Ausweisung eines Sanierungsgebietes ergeben.

“Wir freuen uns, dass der Rat der Stadt Dransfeld mit der Ausweisung des Sanierungsgebietes ein wichtiges Instrument für die Förderungen von Sanierungen geschaffen hat”, erläutert Benjamin Dörr, der das Projekt bei der Energieagentur koordiniert. Der große Vorteil eines solchen Sanierungsgebietes liegt in der steuerlichen Förderung von Sanierungsmaßnahmen. So können Gebäudeeigentümer:innen ab sofort für ihre Sanierungsmaßnahmen im Sanierungsgebiet steuerliche Begünstigungen geltend machen.

“Natürlich spielen die energetische Sanierung von Gebäuden und eine effiziente Energiesysteme im Quartier eine große Rolle. Darüber hinaus wollen wir aber auch Projekte anpacken, die sich die Bürger:innen gewünscht haben, wie Aktionen zur Förderung von nachhaltigem Konsum oder zur Stärkung der Gemeinschaft”, so Bürgermeister Carsten Rehbein, der sich vom Sanierungsmanagement auch eine gewisse positive Strahlkraft über die Quartiersgrenze hinaus verspricht.

Die Verwaltung der Stadt Dransfeld lädt alle interessierten Bürger:innen des Quartiers am Huhnsberg Mitte Juni zu Zaungesprächen ein. Dabei werden Vertreter:innen des Sanierungsmanagements durch das Quartier ziehen und die Möglichkeit anbieten, sich Corona-konform am eigenen Gartenzaun über die Vorhaben im Sanierungsmanagement zu informieren.

Voranmeldung: Energieagentur Region Göttingen | Benjamin Dör | Tel: 0551 38 42 13 51 |doerr@energieagentur-goettingen.de

Weitere Informationen finden Sie unter www.earg.de/huhnsberg