Newsletter Dezember 2019

Neues von der Energieagentur

Sehr geehrte Mitglieder und Freund*innen der Energieagentur Region Göttingen,

heute Nachmittag können Sie von der Stabsstelle Klimaschutz und Energie im Neuen Rathaus erfahren, was die Stadt in Sachen Klimaschutz macht. Morgen hilft Ihnen die Katholische Hochschulgemeinde bei der Fahrradreparatur.

Im November haben wir gemeinsam mit Holzland Hasselbach den neuen Solarcarport der Firma eingeweiht, den Auszubildende verschiedener Firmen gebaut haben. Die Idee für das Projekt entstand im Rahmen unserer gemeinsamen Netzwerkarbeit.

Wir freuen uns, dass wir im Herbst mit der Arbeit in unserem neuen kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk beginnen konnten. Darin haben sich 8 Kommunen zusammengeschlossen, um mit Beratungs- und Informationsangeboten die Energieoptimierungspotenziale ihrer Gebäude zu erschließen.

Sonnige Grüße und eine schöne Adventszeit

Doreen Fragel
- Geschäftsführerin -

 

10 Jahre Energieagentur

In unserer Rubrik anlässlich unseres Jubiläumsjahres lassen wir Revue passieren, was wir in den letzten zehn Jahren Spannendes auf die Beine gestellt haben.

Initialberatung Altbausanierung - Oktober 2010

Mit dem niedrigschwelligen Beratungsangebot für Hauseigentümer* innen haben wir die Sanierung von Gebäuden in der Region vorangebracht. Dazu haben wir ein Netzwerk von Architekt*innen, Ingenieur*innen und Schornsteinfeger*innen aus der Region gegründet, die für die Energieagentur beraten. Das Beratungsangebot begleiteten wir mit einer Kampagne mit Hilfe der örtlichen Sparkassen.

Ausblick Dezember 2019

Göttingen, 04.12.2019: Infoveranstaltung Was macht die Stadt Göttingen in Sachen Klimaschutz?

Klimaschutz Göttingen: Was macht die Stadt? Wer sich diese Frage schon einmal gestellt hat, ist herzlich eingeladen, sich über die Möglichkeiten – aber auch die Grenzen – im kommunalen Klimaschutz zu informieren. Im Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern wird die Historie des Klimaschutzes in Göttingen dargestellt, über städtische Aktivitäten und umgesetzte Projekte im Klimaschutz berichtet und Anregungen für den zukünftigen Klimaschutzprozess aufgenommen.

  • Mittwoch, den 4. Dezember 2019
  • 17.00 Uhr
  • im Foyer des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1-4

Kontakt

Stabsstelle Klimaschutz und Energie

Hiroshimaplatz 1 - 4

37083 Göttingen

Tel.: 0551/400-3939

E-Mail: klimaschutz@goettingen.de

www.klimaschutz.goettingen.de

Göttingen, 05.12.2019: Fahrradreparatur-Treff

Reifen platt, Bremse abgenutzt, Schaltung spinnt, Licht kaputt? Dann wird es Zeit, das Fahrrad wintertauglich zu machen! Bei netter Musik und im Warmen unterstützt die Katholische Hochschulgemeinde Göttingen bei (kleineren) Reparaturen am Fahrrad, um es so fit für den winterlichen Einsatz zu machen. Optimal wäre es, wenn Ersatzteile und Werkzeug (sofern vorhanden) selbst mitgebracht werden, ein paar Standard-Teile werden jedoch auch vorrätig sein (zum Selbstkostenpreis).

Der Treff am Donnerstag beginnt um 19.00 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen. Die khg stellt Brot, Butter und Tee – die Teilnehmenden bringen alles Weitere mit. Studierende, die Zeit und Lust haben, den Abend mit einem gemeinsamen Abendbrot zu beginnen, sind dazu herzlich eingeladen. Der inhaltliche Teil des Abends beginnt dann um 20.15 Uhr.

 

Termin: Donnerstag, den 5. Dezember 2019

Zeit: 20.15 Uhr

Ort: khg-Zentrum

Kontakt: info@khg-goettingen.de

Mitzubringen: Fahrrad, benötigte Ersatzteile und (sofern vorhanden) Werkzeug

Kooperationspartner: Radsport Corner Göttingen

 

 

Göttingen, 13.12. - 15.12.2019: Weihnachtsmarkt in Dransfeld - Beirat informiert über das Stadtquartier in Dransfeld

Der traditionelle Weihnachtsmarkt in Dransfeld öffnet am dritten Adventswochenende, vom 13. bis 15. Dezember 2019. Während des Weihnachtsmarktes in und um die Stadthalle Dransfeld informieren Sie engagierte Menschen über ihre Motivation, am Konzept für ein CO2-neutrales und lebenswerteres Umfeld aktiv mitzuarbeiten.

Seit der ersten Bürger*innenversammlung im Mai wurden in mehreren Terminen spannende Projekte vorgeschlagen, die jetzt in die Umsetzung gehen sollen – als erster Schritt zur Nachhaltigkeit. Bisher arbeiten wir an folgenden Themen: Willkommenskultur in Dransfeld – Ein Willkommen für die neuen Bürger*innen; Das Quartiersfest – Spaß beim Kennenlernen, Teilen und Helfen; Naturschutz in der Samtgemeinde – Ein Platz für Fauna und Flora; Recpaircafé – Aus kaputt mach Vertrautes wieder nutzbar; Zeittauschbörse – Mach ich was für Dich, machst Du was für mich; Carsharing – aus Stehzeug mach Fahrzeug.

Am Infostand des Quartierskonzeptes steht Ihnen der Beirat fast durchgehend für Fragen zur Verfügung. Öffnungszeiten: 13.12. - 15.12.2019 von 15:00 bis 21:30 Uhr

 

 

Niedersächsischer Klimaschutzwettbewerb “Klima kommunal” - Bewerbungsfrist für die Wettbewerbsrunde 2020 läuft

Am 1. November 2019 ist der niedersächsische Wettbewerb “Klima kommunal” in die sechste Runde gestartet. Bis zum 31. März 2020 können sich Kommunen um Geldpreise und den Titel “Niedersächsische Klimakommune 2020” bewerben. Der Wettbewerb wird gemeinsam von den kommunalen Spitzenverbänden Niedersachsens und dem Umweltministerium des Landes ausgerufen. Das Ministerium stellt 100.000 Euro Preisgeld zur Verfügung. Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen ist mit der Organisation und Durchführung betraut.

Neben dem Titel “Niedersächsische Klimakommune 2020”, dotiert mit 20.000 Euro, werden weitere Preise für “Leuchtturmprojekte” vergeben. Eingereicht werden können Projekte, die bereits abgeschlossen sind oder sich noch in der Durchführung befinden sowie innovative Projektideen. Letztgenannte gehen ins Rennen für den “Zukunftspreis Klima kommunal 2020”, der mit 5.000 Euro dotiert ist.

 

Klimaschutz ist ein Querschnittsthema und so waren in den letzten Jahren Projekte aus folgenden Bereichen dabei:

  • Energieeffizienz in Liegenschaften
  • Kommunikation und Bildung für den Klimaschutz
  • Förderung von Klimaschutz in Unternehmen und Haushalten vor Ort
  • Versorgung mit Erneuerbaren Energien und deren Speicherung
  • Klimafreundliche Mobilität
  • Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel

Am Wettbewerb können niedersächsische Kommunen aller Größen, von der Mitgliedsgemeinde bis zum Landkreis teilnehmen. Willkommen sind auch interkommunale Klimaschutzprojekte sowie Projekte, die von kommunalen Unternehmen, Verbänden, Stadtwerken und regionalen Energieagenturen umgesetzt werden. Diese können über eine Kommunalverwaltung eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2020.

Die Teilnahmebedingungen und das Bewerbungsformular finden Sie hier: https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/kommunen/wettbewerb-klima-kommunal.html

Rückblick November 2019

Auszubildende verschiedener Unternehmen bauen gemeinsam einen Solarcarport

© EAM

In Rosdorf beweisen Auszubildende verschiedener Firmen und Gewerke, was sie mit übergreifender Zusammenarbeit bewirken können und errichten derzeit auf dem Gelände von Holzland Hasselbach einen Solarcarport. Entstanden ist die Idee für diese Aktion bei einer Beratung zum Thema Elektromobilität im Rahmen unseres Energieeffizienz-Netzwerkes für kleine und mittlere Unternehmen. Holzland Hasselbach und der regionale Energieversorger EAM entwickelten den Plan, einen innovativen überdachten Abstellplatz für Fahrzeuge zu errichten, welcher Strom dezentral mit einer Photovoltaikanlage produziert und in einer Batterie speichert. Der erzeugte Strom soll dann für Elektroautos zur Verfügung stehen - die Idee zum Solarcarport war geboren.

Für die gemeinsame Aktion stellt Holzland Hasselbach den Carport zur Verfügung. Die Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher und die Wallbox zum Beladen der Elektroautos steuert die EAM bei. Die Besonderheit: Der Aufbau und die gesamte Montage der Komponenten wird unter der Koordination der EAM ausschließlich von Auszubildenden vorgenommen.

Kund*innen und Besucher*innen von Holzland Hasselbach können ihr Elektroauto vor Ort laden. Dafür steht eine Wallbox mit einem Typ 2 Anschluss zur Verfügung.

Besuch der Abfallbehandlungsanlage Friedland-Deiderode (20.11.2019)

Wo landet der alltägliche Hausmüll? Und was passiert eigentlich damit? Diese und viele weitere Fragen wurden beim Besuch der Abfallbehandlungsanlage Friedland-Deiderorde des Abfallzweckverbands Südniedersachsen beantwortet.

In Kooperation mit der Katholischen Hochschulgemeinde Göttingen konnten Interessierte einen Blick auf die mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage vor Ort werfen. Bei einer Führung erklärte uns Betriebsmeister Herr Thon die Prozesse hinter der Abfallaufbereitung. Täglich landen hier 400-500 Tonnen Müll. Dieser besteht aus dem anfallenden Hausmüll und Sperrmüll aus Stadt und Landkreis Göttingen sowie Northeim. Als ein großes Problem nannte Herr Thon die großen Mengen an organischem Abfall, die eigentlich im Biomüll landen sollten. Dieser organische Müll muss aufwendig vom restlichen Müll getrennt werden, kann aber danach für die Biogaserzeugung genutzt werden, welche wiederum vor Ort die beiden Blockheizkraftwerke versorgt. Der restliche anfallende Müll wird aufbereitet und als Brennstoff in der Ersatzbrennstoffanlage in Witzenhausen eingesetzt.

Zukunftskongress Kassel

Das Forum "Auf kommunale Initiative: Unternehmen zum Klimaschutz anregen" auf dem Zukunftsforum Energiewende in Kassel präsentierte am 20. November Beispiele, wie Unternehmer*innen – vom inhabergeführten Einzelhandel über mittelständische Betriebe – mit kommunaler Unterstützung angeregt werden können, ihre Klimaschutzpotenziale zu nutzen. Unsere Geschäftsführerin Doreen Fragel stellte unser Projekt "Klimashoppen" und Caroline Werner unsere Unternehmensnetzwerke Energieeffizienz vor. Mit Impulsvortrag und direktem feedback im World-Café gab es große Nachfrage nach diesen Projekten.

 

 

Innovationspreis Eisenhuth

Die Osteroder Firma, die an einem unserer Energieeffizienz-Netzwerke für Unternehmen teilnimmt, hat beim diesjährigen Innovationspreis in der Kategorie für Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitenden den zweiten Platz belegt. Ausgezeichnet wurde das Unternehmen für die Entwicklung eines Systems zum Greifen von Kunststoffbauteilen mit metallischem Einleger zur Serienfertigung von Hybridbauteilen. Wir gratulieren unserem Netzwerkmitglied herzlich!

Kommunales Energieeffizienz-Netzwerk Region Göttingen

Im „Kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk Region Göttingen“ haben sich 8 Kommunen zusammengeschlossen, um mit Beratungs- und Informationsangeboten die Energieoptimierungspotenziale ihrer Gebäude zu erschließen.

Die Betreuung erfolgt durch das „Netzwerkmanagement“ der Energieagentur Region Göttingen und die „energiefachliche Beratung“ der target GmbH. Während dem ersten Energieeffizienz-Netzwerk insbesondere Kommunen aus dem Altkreis Göttingen angehörten, liegt der Schwerpunkt im zweiten nun auf den Kommunen entlang des Harzes: Bad Grund, Bad Lauterberg, Einbeck, Hattorf, Herzberg, Osterode, Radolfshausen und Walkenried. Das Netzwerk-Projekt wird für drei Jahre im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch den Projektträger Jülich (PtJ) gefördert.

In diesem Herbst hat das Netzwerk seine Arbeit aufgenommen. Neben einem Netzwerktreffen zum Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden fanden im November auch zwei Schulungen mit über 50 Hausmeister*innen statt. Diese Ansprechpartner*innen vor Ort übernehmen eine Schlüsselrolle für eine reibungslose und effiziente Gebäudeenergieversorgung.

Neben der Qualität der Bausubstanz und der Gebäudetechnik haben das Nutzer*innenverhalten, zeitliche Abläufe der Nutzung und die Einstellung von Regelungen einen wesentlichen Einfluss auf den Energiebedarf von Gebäuden. Innerhalb des Energieeffizienz-Netzwerkes ist deshalb die Betriebsoptimierung ein wichtiger Bestandteil der Beratungen. So lässt sich der Energieverbrauch bereits mit geringem Investitionsaufwand spürbar reduzieren. Eine Grundlage für die Optimierung bildet außerdem die Etablierung eines systematischen Energiemanagements zur Erfassung und Analyse der Verbrauchsdaten.

Sie sind gefragt: Wir sind offen für weitere Terminankündigungen!

Wir würden gerne den Newsletter weiter öffnen und Ihnen als Kommunikationsplattform zur Verfügung stellen. Haben Sie auch Veranstaltungen, die thematisch zu den Themen passen, für die die Energieagentur steht und auf die wir in einem der nächsten Newsletter hinweisen sollten? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Newsletter-Ankündigung” an Léa Georges (E-Mail: georges@energieagentur-goettingen.de)

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