Newsletter Weihnachten 2018

Neues von der Energieagentur

Sehr geehrte Mitglieder, Förderer und Unterstützer der Energieagentur Region Göttingen!

Wir bedanken uns zum Ende des Jahres ganz herzlich für Ihre Unterstützung unserer Arbeit, sodass das Engagement für den Klimaschutz in unserer Region weiterhin beständig vorankommt. Dieser Sommer zeigte einmal mehr, dass wir nicht nachlassen dürfen.

Zunehmend mehr Menschen wünschen sich ein umwelt- und klimafreundliches Weihnachtsfest mit sinnvollen Geschenken. Doch woher die Ideen nehmen und wie lässt sich das organisieren? Zwölf persönliche, teilweise überraschende Vorschläge  haben wir zusammengetragen. Sie überzeugen davon, dass ein umweltfreundliches Weihnachten sicher nicht karg und trostlos aussieht. Vielleicht sind Sie ja auf der Suche nach letzten Geschenken.
 
Weitere Informationen darüber, wie ein klimafreundliches Leben gelingt, finden Sie in diesem Artikel, der auf einer Studie des Umweltbundesamtes basiert und den CO2 Fußabdruck der Deutschen in den Blick nimmt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/klimawandel-das-koennen-sie-persoenlich-dagegen-tun-a-1240539.html 

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr 2019.

Ihre Doreen Fragel

Geschäftsführerin Energieagentur Region Göttingen

 

„Was schenken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der
Energieagentur zu Weihnachten?”

1. Fermente-Geschenke (Caroline Werner, Unternehmensnetzwerk Energieeffizienz Göttingen)

In diesem Jahr verschenke ich – als kulinarische Inspiration – gern fermentiertes Gemüse, hergestellt von einem befreundeten Gärtner. Als Gemüse-Gärtner hat man es eigentlich immer mit Gemüseüberschüssen zu tun, die sonst verfüttert oder weggeworfen werden. Die Fermentation ist eine ganz alte Methode, Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Man kennt sie vom Sauerkraut, wobei „Supermarkt-Sauerkraut” oft erhitzt und sterilisiert wird – das kommt bei meinen „Fermente-Geschenken” natürlich nicht vor.  Bei der Fermentation bilden sich in den verschiedenen Gemüsesorten nicht nur Aromen, die das Ausgangsprodukt nicht hatte, sondern auch Vitamine und Enzyme. Das ohnehin schon gesunde Gemüse wird durch die Fermentation also nochmals „aufgepeppt” – das kann keine andere Konservierungsmethode. Und das faszinierendste: sie läuft ohne zusätzlichen Energieeinsatz ab! Wenn das kein tolles und – bis zum Verzehr – haltbares Geschenk ist: schnelles-grünzeug.de. Dort ist auch erklärt, wie man selbst fermentieren kann.

2. „Trends (wieder)-entdecken” (Benjamin Dörr, Klimafreundlicher Konsum)

Ich schenke meinen Eltern oder Großeltern einen Gutschein zu Weihnachten, der das gemeinsame Ausmisten der Kleiderschränke beinhaltet. Warum sollte man noch tragbare Klamotten auf den Müll werfen? Sicherlich findet man in den Kleiderschränken noch wahre Schätze und die nächste Retro-Welle kommt bestimmt.
P.S: Man munkelt, dass 2019 die Schlaghose ein Comeback feiern wird ;)

3. Nachhaltige Weihnachtsverpackung (Aaron Fraeter, Förderprogramm Altbausanierung)

Anstatt Geschenkpapier zu kaufen, haben wir bei uns in der Familie Säcke in vielen Größen aus Stoffresten genäht. Diese verwenden wie jedes Jahr erneut. Die Säcke können danach zusammengelegt werden und sind immer noch dekorativ. Wenn es mal etwas Großes gibt, nutzen wir einen ca. 70 Jahre alten, gewaschenen Kartoffelsack. Der kratzt zwar etwas beim reingreifen, die Freude über das Geschenk überwiegt jedoch bei weitem und das Klima dankt es ebenfalls.

4. Regional ist phänomenal (Patrick Spies, Integrierte Quartierskonzepte)

Anstatt im Internet zu bestellen, suche ich in den Geschäften der Innenstadt und auf Kunsthandwerk- und Weihnachtsmärkten nach regionalen Produkten. Da finde ich immer etwas: Seifen, Honig, warme Socken, Kräutertees, Upcyclingprodukte, Dekoartikel und vieles mehr.

5. Energiesparen ganz praktisch (Ute Wetzel, Stromspar-Check kommunal)

Mir gefallen die vielen Helferlein, mit denen sich zu Haus Energie sparen lässt: Abschaltbare Einzelsteckdosen oder Steckdosenleisten, programmierbare Heizkörperventile, Tür- und Fensterdichtungen, Wasserspar-Armaturen oder ein Strommessgerät lassen sich auch gut verschenken. Bei uns gibt´s praktische Tipps.

6. Check mal Dein Haus (Elisabeth Kirscht, Förderung Altbausanierung )

An jemanden, der sein Haus energetisch modernisieren will, können Sie eine Energieberatung für's Haus, die Solaranlage oder die Heizung verschenken. Das ist günstiger als Sie denken und eine besonders sinnvolle Investition. Fragen Sie bei uns nach.

7. Weiter-Verschenken (Doreen Fragel, Geschäftsführerin)

Meine Patenkinder, Nichten und Neffen erfreuen sich jedes Jahr an Kleidung sowie Spiel-, Mal- und Bastelsachen, die meine Kinder selber einmal genutzt haben. So verschenken wir Freude und Spaß, die wir auch schon erleben durften.

8. Saubere Luft schenken (Julia Mertens, Unternehmensnetzwerk Energieeffizienz Harz)

Was schenkt man zu Weihnachten? Ganz einfach: ein bisschen CO2-Kompensation oder eben frische Luft, die kann heute jeder gut gebrauchen. Also habe ich bei PrimaKlima meinen Lieben einen Baum gekauft, der projektbezogen gepflanzt wird. Die CO2-Kompensation, also die frische Luft, habe ich symbolisch in Form eines selbst gebackenen Baumplätzchens verpackt. Dazu gibt es noch ein kleines Zertifikat, das offiziell testiert, dass die Bäume im Namen des Beschenkten gepflanzt werden. www.primaklima.org/baeume-verschenken

9. So schön ist Upcycling (Stephanie Deppe, Buchhaltung)

An Jugendliche und junge Erwachsene verschenke ich gerne einen Gutschein für Geschäfte, die aus Gebrauchtem originelle und nützliche neuwertige Produkte machen: Bücher als Schlüsselbretter, Taschen aus Aktenordnern oder LKW-Planen, Eierbecher aus Skateboards...
Wer selbst basteln möchte: 30 Upcycling-Ideen zum Nachmachen

10. Fair-Schenken (Winfried Binder, Kommunales Energieeffizienznetzwerk)

Beim Schenken kommt es mir darauf an, mit kleinen schönen Dingen Menschen, die mir nahe stehen, eine Freude zu machen. Gleichzeitig möchte ich diese Wertschätzung aber auch den Menschen entgegenbringen, die hinter den geschenkten Produkten stehen. Zu einer nachhaltigen Produktionsweise gehören dabei auch faire Arbeitsbedingungen. In einem Weltladen finde ich z.B. solch schöne Geschenke und ich kann in einer Produktinformation etwas über deren Geschichte erfahren.

11. Ein Lichtlein brennt (Léa George, Öffentlichkeitsarbeit)

Ich bin in diesem Jahr auf Öko-Teelichter umgestiegen, die ohne Aluminium-Verpackung auskommen, aus 100% recycelter Biomasse stammen, ohne die Verwendung von Erdöl, Paraffin oder Ölsaaten wie Palmöl auskommen, keine weiten Transporte erzeugen und in Deutschland hergestellt sind. www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/feste-feiern/weihnachten/weihnachten.html

12. Schöne Klamotten (Annika Kreye, Projektassistenz)

Dieses Jahr verschenke ich Gutscheine für ein Geschäft, das nachhaltige Kleidung anbietet. Umweltfreundlich hergestellte Kleidung wird oft irrtümlich als unmodern angesehen. Mit einem Gutschein möchte ich mit diesem Vorurteil aufräumen und die Beschenkten auf die tolle und moderne Auswahl an nachhaltig und ökologisch hergestellter Kleidung aufmerksam machen.

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