Newsletter Mai 2019

Neues von der Energieagentur

Sehr geehrte Mitglieder und FreundInnen der Energieagentur Region Göttingen,

im Mai starten wir mit unserer Sommer-Kampagne zum Thema Solar-Energie. Falls Sie Solarenergie von Ihrem eigenen Dach beziehen möchten, melden Sie sich gerne bei uns für einen Solar-Check an.

Am 10. Mai ist der offizielle Auftakt für die Erstellung des neuen „integrierten energetischen Quartierskonzepts” in Dransfeld. Die Stadt Dransfeld hat uns mit der Koordination des Konzepts beauftragt. Wir freuen uns auf unser drittes Quartierskonzept!

Unsere Mitglieder laden wir am 14. Mai zu unserer Mitgliederversammlung ein. Dort blicken wir noch einmal auf das Jahr 2018 zurück, stellen die Projekte für dieses Jahr vor und wählen einen neuen Vorstand. Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme!

Sonnige Grüße,

Doreen Fragel
Geschäftsführerin der Energieagentur Region Göttingen e.V.

 

Ausblick Mai 2019

Göttingen, ab sofort: Solar-Check plus

Zeit, die Sonne nach Hause zu holen: EigentümerInnen von 1- bis 2-Familienhäusern erhalten im Rahmen unserer Solarkampagne den „Solar-Check plus”. Die spezialisierte Energieberatung zeigt, ob und wie sich Ihr Haus für Solarenergie eignet.

Mit Solarenergie und Effizienz kann man sich dauerhaft stabile Energiepreise sichern. Solarwärme- und Solarstromanlagen können dabei einen erheblichen Anteil des eigenen Warmwasser-, Heizwärme und Strombedarfs decken.

Unser Beratungsangebot:

  • Für Eigentümer von Wohngebäuden in der Region Göttingen
  • ca. 2-stündige ganzheitliche und qualifizierte Beratung durch Ingenieure, Architekten und Schornsteinfeger
  • 30 € Eigenanteil

Hier geht es zur Anmeldung: www.earg.de/solarcheck

Dransfeld, 10.05.2019: Energetisches Quartierskonzept in Dransfeld

Die Stadt Dransfeld möchte ein „integriertes energetisches Quartierskonzept” entwickeln. Dabei sollen gemeinsam BürgerInnen, Institutionen, Gewerbe und Verwaltung das „Stadtquartier am Huhnsberg” mit vielen bestehenden und neuen Ideen gestalten.

Die Stadt Dransfeld hat uns damit beauftragt, die Erstellung des Konzepts zu begleiten und zu koordinieren.

Am 10.05.2019 von 18:00 bis 20:00 Uhr findet dazu die erste Bürgerversammlung in der Stadthalle Dransfeld statt. Dort soll die Vorgehensweise dargestellt und alle Fragen geklärt werden.

Göttingen, 14.05.2019: Mitgliederversammlung

Am 14.05. findet unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Zusätzlich zu den üblichen Tagesordnungspunkten, wie dem Jahresabschluss 2018 und der Vorstellung des Wirtschaftsplanes für 2019, stellen unsere KollegInnen ihre Projekte des letzten Jahres vor. Außerdem wird dieses Jahr wieder der Vorstand gewählt.

Göttingen, 02.06.-22.06.2019: Stadtradeln 2019

Die Stadt Göttingen nimmt im Jahr 2019 erneut an der bundesweiten Fahrrad-Aktion Stadtradeln teil. Auch in diesem Jahr organisieren der Landkreis Göttingen und die Stadt Göttingen die Aktion gemeinsam.

Der Aktionszeitraum ist vom 2. Juni bis zum 22. Juni 2019.

Während des letzten Radel-Wochenendes finden die diesjährigen Klimaschutz-Tage statt.

Ab sofort können Sie sich beim Stadtradeln anmelden.

Als Göttinger BürgerIn können Sie dem offenen Team Göttingen beitreten oder ein eigenes Team in Göttingen registrieren.

Als EinwohnerIn des Landkreises Göttingen können Sie sich beim Landkreis Göttingen registrieren.

Radeln Sie im Aktionszeitraum möglichst viele Kilometer für das Klima, für Ihre Gesundheit, Zeit und Geldbeutel. Losradeln und die Radkilometer einfach im Online-Radelkalender oder per App eintragen.

Die erfolgreichsten Einzelpersonen und Teams werden ausgezeichnet und unter allen TeilnehmerInnen Preise verlost. Bundesweit stehen der Landkreis und die Stadt außerdem in Konkurrenz mit allen Teilnehmerkommunen um den Titel fahrradaktivste Kommune und aktivstes Kommunalparlament.

Alle Informationen wie Anmeldung, Online-Radelkalender, Stadtradel-Ergebnisse und die Meldeplattform RADar! finden Sie auch unter: www.stadtradeln.de.

Hannover, 03.06.2019: Warum der Wind die Sonne braucht – Solarstrom-Perspektiven für Niedersachsen

Niedersachsen liegt bei der Erzeugung von Windstrom ganz vorn. Die Nutzung der Sonne für die Stromerzeugung bewegt sich dagegen auf niedrigem Niveau. Denn lange wurde der Norden Deutschlands als sonnenarm und deshalb zu wenig ertragreich eingestuft.

Diese Ansichten sind längst überholt, Solarmodule ernten auch in Niedersachsen reichlich Strom. Zudem ergänzen sich Wind- und Solarenergie im Jahresverlauf ideal. Dank sinkender Modulpreise ist die Erzeugung von Solarstrom konkurrenzfähig geworden und das Interesse von Unternehmen und Privathaushalten steigt.

Ein enormes Potenzial an Dachflächen bietet große Chancen für eine klimaneutrale Stromversorgung. Vielfältige Regelungen und unsichere Perspektiven bremsen jedoch die Investitionsfreude. Wie kann die dezentrale Stromerzeugung auf Haus- und Gewerbedächern vorankommen und Niedersachsen zum Wind-und Solarenergie-Land werden?

ForscherInnen, AnwenderInnen, Politik und Recht debattieren in einem abwechslungsreichen Programm die Perspektiven für Niedersachsen.

Ort: Altes Rathaus Hannover, Karmarschstraße 42, 30159 Hannover

Zur Anmeldung geht es hier: www.klimaschutz-niedersachsen.de/solarstromperspektiven und dann rechts im grauen Kasten auf Anmeldung gehen.

Sollte dies nicht funktionieren, wenden Sie sich per E-Mail an: info@klimaschutz-niedersachsen.de

Rückblick

Osterferienprogramm in Adelebsen: Nistkästen basteln

Am 18. April haben wir gemeinsam mit Frau Braunsdorf aus dem Kinder- und Jugendbüro in Adelebsen und Kindern aus Adelebsen Nistkästen gebaut.

Der NABU hatte uns dafür das Material gespendet und hat uns beim Werken angeleitet.

Die Nistkästen werden im Juni im Wald in Adelebsen aufgehängt.

Einführung Göttinger Klima-Karte 07.04.2019

Ab sofort ist die Göttinger Klima-Karte in vielen Unternehmen in der Göttinger Innenstadt erhältlich.

Bei bestem Frühlingswetter konnten wir am verkaufsoffenen Sonntag „Göttingen zieht an” zum ersten Mal die Göttinger Klima-Karte präsentieren, über die KonsumentInnen für klimafreundlichen Konsum belohnt werden. Wir freuen uns über das positive Feedback, welches wir bisher von vielen Seiten für das Projekt „Klima shoppen” und die Klima-Karte bekommen haben.

Alle Informationen zur Klima-Karte finden Sie unter: www.earg.de/klimashoppen

Stromspar-Check wird für 3 weitere Jahre gefördert

Seit über zehn Jahren bietet der Stromspar-Check Haushalten mit geringem Einkommen eine individuelle Energiesparberatung. Mehr als 800.000 Menschen haben so ihr knappes Budget und das Klima entlasten können. Das erfolgreiche Projekt des Deutschen Caritasverbandes (DCV) und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e.V. gibt es bundesweit in rund 150 Städten und Gemeinden – unter anderem auch bei uns in Göttingen.

Wir freuen uns sehr über den Förderbescheid für die kommenden drei Jahre. Unter dem Namen „Stromspar-Check Aktiv” wird das Thema Klimaschutz im Alltag in den Fokus der Beratungen rücken.

Das Projekt steht dabei im Kontext einer sozialen Energiewende für alle und des Klimaschutzes als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

EuGH-Urteil vom 28.03.2019: Das EEG ist keine staatliche Beihilfe

Das höchstrichterliche Urteil klärt abschließend eine Frage, die über viele Jahre wechselnd bewertet wurde. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat nun europarechtlich klargestellt, dass es sich nicht um eine staatliche Subvention handelt. Er hat den Beschluss der EU-Kommission von 2015, nach dem das deutsche EEG 2012 zumindest in Teilen der beihilferechtlichen Genehmigung durch die Kommission bedürfe, für nichtig erklärt.

Der damalige Beschluss stellte fest, dass die Förderung von Unternehmen, die EEG-Strom erzeugten, zwar eine staatliche Beihilfe darstelle, diese jedoch mit dem Unionsrecht vereinbar sei. Zudem stufte sie die Verringerung der EEG-Umlage für stromintensive Unternehmen als staatliche Beihilfe ein. Da sie der Ansicht war, dass die Verringerungen zum größten Teil mit dem Unionsrecht vereinbar seien, ordnete sie nur die Rückforderung eines begrenzten Teils an.

Deutschland erhob Klage gegen diesen Beschluss – diese wurde jedoch vom Gericht der Europäischen Union abgewiesen. Die von Deutschland gegen diesen Beschluss beim Gerichtshof
eingelegten Rechtsmittel wurden nun am 28.03.2019 entschieden.

In der Urteilsverkündung verweist der EuGH darauf, dass der Staat weder eine Verfügungsgewalt über die mit der EEG-Umlage erwirtschafteten Gelder noch dass er eine staatliche Kontrolle über die mit der Verwaltung dieser Gelder betrauten Übertragungsnetzbetreiber ausübte.

Zukunftstag 28.03.2019

Am bundesweiten „Zukunftstag” haben Lisa & Merle einen spannenden Einblick in den Arbeitsalltag der Energieagentur erhalten. Der Fokus lag dabei auf unserem neuen Projekt „Klima shoppen” und dem dazugehörigen Thema „Plastikmüll”.

Neben der eigenen Herstellung von plastikfreiem Lippenbalsam konnten die beiden auf einem Stadtrundgang praktische Tipps für sich selbst und ein mögliches Schulprojekt sammeln, wie im Alltag auf Plastik verzichtet und somit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann.

Sie sind gefragt: Wir sind offen für weitere Terminankündigungen!

Wir würden gerne den Newsletter weiter öffnen und Ihnen als Kommunikationsplattform zur Verfügung stellen. Haben Sie auch Veranstaltungen, die thematisch zu den Themen passen, für die die Energieagentur steht und auf die wir in einem der nächsten Newsletter hinweisen sollten? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Newsletter-Ankündigung” an Léa Georges (E-Mail: georges@energieagentur-goettingen.de)

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